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Reiseberichte

Mit den eigenen Pferden in die Heide - Reiturlaub auf Hof Samson

Erster Tag
Gegen 15.00 Uhr haben wir uns auf dem Rastplatz "Hildesheimer Börde" getroffen und ich bin zu Kathrin in den Bus gestiegen. Golden Retriever Hündin Nina hat hat meine Hündin Luna stürmisch begrüsst und los ging es Richtung Bomlitz in die Heide. Mit 5 Menschen, 4 Pferden und 2 Hunden.

Meinen Dicken habe ich aus verschiedenen Gründen daheim gelassen. Zum einen mag er das Hängerfahren nicht wirklich und neigt zu Platzangst und zum anderen wollte ich ihn nicht von 24h Weide in eine Box und völlig fremde Umgebung ohne seine Kumpels stellen. Aber 4 Pferde genügen ja auch völlig, wenn gerade Fussballweltmeisterschaft ist und zwei fußballbegeisterte Kerle dabei sind.

Das Ferienhaus
Das Ferienhaus


Das Ferienhaus ist schnuckelig - wir haben uns sofort wie zu Hause gefühlt. Der große Garten mit altem Baumbestand ist wunderschön. Die Pferde sind gut untergebracht und haben freien Blick auf den Paddock und können sogar den Reitunterricht auf dem entfernter gelegenen Reitplatz beobachten. Die Boxen sind luftig und kühl - immerhin hatten wir heute fast 28 Grad. Nachdem schnell der Fernseher und der Grill auf der Terasse aufgebaut wurden (Fußballweltmeisterschaft - Eröffnungsspiel) und etwas gegessen wurde - ging es auf zum ersten Ausritt.

Ich auf Penny der Tinkerstute, Kathrin auf Ihrem Rolli (Araber) und Irmchen auf Ihrem Balu (Friese). Die Hunde haben sich mit den Männern das Fußballspiel angeschaut. Wir sind also den Reitwegschildern gefolgt - hier muß man sehr konzentriert reiten, weil der Weg ständig zwischen Reitverbot und Reitweg wechselt. Der Weg führte uns an einigen Naturhindernissen vorbei - einige schon zugewachsen, andere recht originell in Pilzform - aber alle definitiv zu hoch für mich ;-)

Schließlich haben wir noch eine nette Sandkuhle entdeckt in der ein kleiner Tümpel mit flachen Ufern geradezu zum Baden mit Pferden einlädt - so sie denn ins Wasser gehen. Hier kam uns eine Gruppe von Hundebesitzern entgegen - leider hatten Sie einige Ihrer Schleppleinen mitten auf dem Weg liegen lassen...recht gefährlich für Reiter.

Der Stall - luftig mit schönem Ausblick
Der Stall - luftig mit schönem Ausblick


Nach der Überquerung einer abenteuerlich anmutenden Holzbrücke über der Böhme kamen wir nach gut anderthalb Stunden wieder wohlbehalten auf dem Hof an. Da gerade eine Reitstunde auf dem Außenplatz lief, sind wir dort nach dem Versorgen der Pferde nochmal hingeschlendert. Es handelte sich um eine Anfängerstunde mit 10! Pferden in der Bahn. Die Reitlehrerin war mehr damit beschäftigt Pferdeäpfel aufzusammeln, als auf Ihre Schüler zu achten.

Abends wurden dann noch einige Flaschen Sekt geleert, bevor es ins Etagenbett ging. Als Einzelnreisende hatte ich das Los des Kinderzimmers gezogen - naja, klettern hält fit.

Zweiter Tag
Nach einer unruhigen Nacht mit einem unruhigen Hund der im unteren Bett geschlafen hat, hat Kathrin um 7:00 Uhr zumindest Luna erlöst und sie mit auf einen Morgenspaziergang genommen. Gegen 8:00 Uhr hatten die Kampfgeräusche der zurückkommenden Hunde auch den letzten aus dem Bett geschmissen.

Nach dem Frühstück wurden die Pferde geputzt und gesattelt und auf ging es zu unserer zweiten Tour. Nach einigen Sackgassen und einer Besichtigung des Waldbades fanden wir schließlich unsere erste - wenn auch kurze - Galoppstrecke. Nachdem wir aus dem ausgewiesenen Reitwegenetz ausgebrochen waren, fanden sich doch einige nette Wege und Penny hat zumindest mit Ihren Hufen schon einmal das Wasser eines kleinen Flussen berührt. Entlang an Bahnschienen fanden wir uns schließlich in einer Riesensandkuhle wieder, wo dieser wohl auch abgebaut wird. Eine schöne Galoppstrecke, auch wenn mein Pferd erst startete, als die anderen schon wieder standen.

Unterwegs
Unterwegs


Nachdem wir die "Lebensgefahr - Abbruchkante" Schilder hinter uns gelassen hatten und noch einen netten Waldpfad entlanggetrabt sind, kamen wir nach ca. 3 Stunden wieder auf dem Hof an. Den Nachmittag haben dann alle mit Schlafen und ausgiebigen Sonnenbädern verbracht.

Am Abend durften die Hunde uns begleiten. Ausgeritten sind nur ich auf Balu und Kathrin auf Cräcker, ein Budjonny. Nachdem der Keks zuvor brav einige Dressurlektionen auf dem Platz absolviert hatte, ging es los Richtung Tümpel. Die Wege, die uns am Vormittag noch recht abenteuerlich und schmal vorgekommen sind, luden jetzt schon zum Trab und auch zu einem kleinem Galopp ein. Warum man die Fußspitzen beim Reiten immer eindrehen sollte, wurde mir klar, als ich mit dem Fuß einen größeren Tannenzweig mitnahm - was mir der Friese etwas übelnahm und sogleich beschleunigte.

Die Hunde waren mit viel Spaß bei der Sache und sprangen zur Abkühlung gerne in den kleinen Tümpel. Die Pferde waren immer noch etwas zögerlich, aber die Hufspitzen wurden nach einiger Überzeugungsarbeit doch befeuchtet. Vielleicht hatten Sie auch einfach Bedenken, die Abertausenden von Kaulquappen zu zertreten, die sich in den seichten Gewässern tummelten. Anderseits wurden diese beim saufen aus dem Teich auch nicht wieder ausgespuckt, sondern mit runtergeschluckt. Da soll noch mal einer sagen, Pferde mögen keinen Fisch.
Die Wasserratten
Die Wasserratten


Als die Pferde versorgt waren, war das Grillgut auf der Terasse schon fast fertig. Eine Runde Kniffel und dann ab ins Bett. Diese Nacht war dann doch mit mehr Schlaf gesegnet.

Dritter Tag
Heute hat Klaus seine Penny gesattelt und gegen 9:30 Uhr starteten 3 Frauen und ein Mann Richtung Heide. Ich habe heute den Keks geritten - ein feines Pferdchen. Die Tour führte uns hinter einem Plus-Markt über ein Skaterfeld (wo die Pferde mit großen Augen die Rampen beäugten), in die Feldmark und über verschiedene Wege durch den Wald. Leider fanden wir auch heute bei strahlenden Sonnenschein keine langen Galoppstrecken. Ein Nachteil, wenn man die Strecken nicht kennt und nicht weiß, was hinter der nächsten Kurve lauert. Ansonsten aber ein schöner Ausritt, der uns auch auf verbotene Pfade führte. Der kleine Grasweg hinter den Gärten eines Wohngebietes war wohl nicht für Reiter gedacht, wie uns ein empörter Anwohner weismachen wollte. In einem anderen Garten wurden wir allerdings nett zum Umtrunk eingeladen. Nach drei Stunden waren wir wieder zu Hause und haben gefrühstückt.

Irmchen wollte einige Sprünge nehmen und verlangte im Kasernenton von Klausi ihre Gerte - Kathrin und ich zuckten zusammen und standen stramm. Die Nachmittagsstunden wurden mit Sonnenbaden und Lesen sowie von den Männern mit Formel 1 gucken verbracht. Gegen 16:30 Uhr haben wir uns einen leckeren Eisbecher in Bad Fallingbostel gegönnt.

Gegen 20:00 Uhr sind Kathrin und ich noch zu unserer Pferd & Hund-Runde gestartet. Luna hatte diesmal wohl nicht ganz so viel Elan und musste erst überredet werden... Nachdem wir die Strecke schon kannten, ging es diesmal zum Teil schon im langsamen Galopp. Nach kurzem Bad und Kaulquappen verschrecken ging es zurück. Ein Geländehinderniss mit Wassereinritt lockte uns schon seit Tagen - zumindest der Wasserdurchritt. Kathrin auf Cräcker wagte sich zuerst hinein. Nach anfänglichen Wegsacken schien der Keks Fuß zu fassen und ging ein paar Meter ins Wasser hinein. Ich wollte gerade mit Balou folgen, als Cräcker wegsackte. Plötzlich waren drei seiner Beine weggeknickt und es hätte nicht viel gefehlt und Kathrin hätte unter dem Pferd im Wasser gelegen.

Freizeit auf dem Paddock
Freizeit auf dem Paddock


Aber das tapfere Pferd konnte sich gerade noch fangen und rappelte sich wieder hoch - eine tolle Leistung. Kathrin brauchte nach dem Versorgen der Pferde doch erstmal einen Kirschlikör auf den Schreck. Der alte Stallbesitzer meinte nur, dass wir ja auf der falschen Seite reingeritten wären. Schön, das das weder mit Schildern gekennzeichnet noch die nicht passierbare Seite in irgendeiner Weise gesperrt war... Für den Nichtortskundigen war jedenfalls nicht erkennbar, welche Seite besser zu reiten ist.

Nach leckeren Spaghetti und Thunfischsalat ging es dann unter die Dusche und anschließend ins Bettchen.

Vierter Tag
Morgens wurde uns gesagt, dass wir unseren Ausritt nicht allzulang ausdehnen sollten, weil heute die Tierärztin zum Ultraschall für Penny kommen würde. Penny war vor 18 Tagen von einem schicken Tinkerhengst zurückgekommen und alle waren mächtig gespannt ob wir mit einer tragenden Stute in den Urlaub gefahren waren. Wir sind wieder zum Tümpel geritten und diesmal haben wir uns schon viel tiefer ins Wasser gewagt. Irmchen ist sogar auf die kleine Insel getrabt. Ich hatte etwas Bedenken, weil Penny doch etwas kleiner ist als Balou und schließlich hatte sie ja ihren Sattel noch drauf.

Zurück auf dem Hof hat die Tierärztin uns nach der Untersuchung dann die freudige Nachricht übermittelt - Penny erwartet ein Fohlen. Darauf mußte natürlich beim Frühstück schon mit Sekt angestoßen werden. Nachmittags habe ich einige Fotos von Balou, Penny und Cräcker im riesigen Auslauf gemacht. Die Pferde waren aber wegen der Hitze recht träge.

Gegen späten nachmittag bin ich mit Kathrin und Nina und Luna zum Tümpel gewandert, Irmchen ist mit dem Auton hinterhergefahren, weil sie durch einen Tritt von Balou auf ihren Zeh gehandicapt war. Die Hunde fanden den Tümpel toll und Luna hat einen für Hunde ganz neuen Schwimmstil erfunden: ihr Oberkörper kam durch heftiges Gestrampel mit den Vorderpfoten zur Hälfte aus dem Wasser - ein Bild für die Götter.

Völlig erschöpft von den Schwimmversuchen (Nina schwimmt hervorragend, wie es sich für einen Retriever gehört) kehrten wir an den Abendbrottisch heim. Dann machten wir uns für den abendlichen Ritt bereit - Klaus, Kathrin und ich sind wiederum zu Tümpel geritten, um endlich mal Beweisfotos zu machen und zu filmen.

Arne und Irmchen erwarteten uns dort schon mit gezückten Kameras. Und dann haben alle Pferde und Reiter mit und ohne Sattel ihren Spaß im kühlen Nass gehabt.

Fünfter Tag
Da wir heute ins Waldbad wollten, bevor alle Kinder aus der Schule sind, starteten wir schon gegen 8:00 Uhr morgens. Nach einigen Trabstrecken war aber klar, dass Irmchen wegen ihrer Schmerzen im Zeh wieder umkehren würde. Zu dritt haben wir einige neue Wege erkundigt und auch die eine oder andere Galoppstrecke gefunden. Der Cräcker war heute artig und ist ruhig angaloppiert. Nach dem Frühstück sind wir zu einer Runde Minigolf in der Mittagshitze durchgestartet - ich hätte das Schwimmbad im nachhinein dann doch vorgezogen, bei 30 Grad im Schatten (wenn da denn welcher gewesen wäre!) nicht so der Bringer.

Unser Tümpel
Unser Tümpel


Klaus ist Minigolfkönig geworden. Anschließend haben wir uns noch eine Kinderreitstunde sowie eine Einzelreitstunde angeschaut. Danach gab es leckere Pizza und anschließend wurde ein Verdauungsspaziergang mit den Hunden zum Tümpel gemacht. Bei der heutigen Hitze habe auch ich ein Bad zwischen Kaulquapen genommen. Sehr erfrischend. Die Hunde hatten wieder viel Spaß beim Baden, wobei Luna nach ihrem ersten Schwimmversuch beim ersten Tümpelbesuch nicht mehr dazu zu bewegen war, weiter als bauchtief ins Wasser zu gehen.

Wozu auch, wenn man eine Nina hat, die einem den Ball aus dem Wasser holt. Auf dem Rückweg wurde dann auch das Stöckchen von beiden Hunden gleichzeitig getragen - eine echte Hundefreundschaft eben! Auf dem Reitplatz haben wir dann noch einigen fortgeschrittenen Reitern bei einer Quadrillienübung zugeschaut. Danach durften sich unsere Pferde auf dem riesigen Paddock austoben. So einen Auslauf würde ich mir auch für zuhause wünschen: mit vielen Beschäftigungsmöglichkeiten (Holz zum Knabbern), Schatten zum dösen und einem Bach zum trinken und Hufe kühlen.

Sechster und siebter Tag
Heute bin ich kurzfristig von einem PS auf mehrere umgestiegen - Arne hat mich auf seinem Motorad mitgenommen und wir haben eine kleine Tour in die Umgebung gemacht. Geritten waren wir schon am Vormittag und Kathrin und ich haben es tatsächlich geschaft uns am vorletzten Tag zu verreiten. Nach einem Riesen-Umweg sind wir aber schließlich doch wieder auf dem Hof angekommen. Frauen und Orientierungssinn!

Aufgalopp
Aufgalopp


Auch am letzten Morgen haben wir nochmal die Pferde gesattelt und einen Abschiedsritt auf unseren Lieblingswegen gemacht. Das Wetter hat uns die komplette Woche mit Sonne verwöhnt. Gegen Mittag hieß es dann "Abschied nehmen" von Hof Samson.

Alles in allem war es ein super gelungener Urlaub, nette Miturlauber, eine tolle Unterkunft, superleckeres Essen, tolle Pferde, glückliche Hunde - wir waren bestimmt nicht das letzte Mal dort.

Autorin: Kirstin Bothe

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