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Winter-Erlebnis

Hilfe für Aron

Ich bin ja eigentlich ein richtiges Stadtkind und habe immer nur in irgendwelchen Ferien Gelegenheit, zu reiten. Wir fahren dann jedes Jahr auf einen anderen Bauernhof auf der schönen Insel Fehmarn. Dieses Jahr haben meine Eltern auf dem Hof der Familie Meinhardt für die Winterferien eine Wohnung gebucht und mein Bruder und ich waren schon unterwegs ganz aufgeregt.

Kaum waren wir angekommen, haben wir nur kurz beim Auspacken geholfen, einen flüchtigen Blick in die Ferienwohnung geworfen und sind gleich raus auf das Hofgelände. Der Hof war schön groß, mit einer Liegewiese, einem Ententeich, Spielplatz und -natürlich- einem Stall. Wir sind sofort reingegangen, konnten im Halbdunkel aber erstmal nichts erkennen. Dann hörte man hinten in der Ecke etwas schnauben... Wir haben sofort nachgesehen und uns sehr gefreut, dass es sich um einen hellbraunen Ponyhengst handelte.

Er war schon etwas "angegraut", aber sehr zutraulich. Er hat uns angeschnaubt und mit seiner weichen Nase sofort in meiner Jacke nach Futter gesucht. Ich war ganz begeistert, denn ich liebe Pferde und bin immer ganz traurig, wenn ich nach dem Urlaub wieder nach Hause muss. Kurz danach kamen andere Kinder in den Stall und erzählten uns, dass der Hengst "Aron" hieße und eine Hufkrankheit hätte. Er würde lahmen und dürfe daher nicht geritten werden und sollte möglichst nicht so viel auf die Weide, damit er nicht zu viel frisst. Es gäbe aber noch 2 andere Ponys auf dem Hof und viele Ziegen und natürlich kleine Katzen.

Mein Bruder ist mit den anderen Kindern sofort mitgerannt, aber mir tat Aron so alleine im Stall leid und ich bin noch etwas geblieben. Später habe ich mich ausführlich mit dem Bauern über Aron unterhalten und er erzählte, dass Aron sein zuverlässigstes Reitpony für die Feriengäste gewesen sei, aber nun wäre er alt und krank und er wüßte nicht, ob er ihn behalten könne. Ich fand das ganz schrecklich und konnte die ganze Nacht nicht schlafen. Am nächsten Morgen lag Schnee und alle tobten draußen auf dem Hof herum. Ich bin zum Bauern gegangen und habe gefragt, ob ich mit Aron spazieren gehen dürfte, wenn ich verspreche, ihn gut am Zügel zu führen und aufzupassen, dass er nicht so viel unterwegs frisst.

Herr Meinhardt fand die Idee ganz toll und so bin ich mit Aron raus aus dem Dorf. Es fahren dort im Winter kaum Autos und so sind wir erst die Landstraße "entlang gezuckelt" und dann hoch auf den Deich. Es war ganz ruhig, nur die Wellen waren zu hören und durch die klare Winterluft die Schreie der Möwen. Ich habe mich auf einen Stein gesetzt und mit Aron am Zügel das Wasser und die vereinzelten Fähren beobachtet. Aron war ganz lieb und ich bin sicher, er hat sich gefreut, endlich mal aus dem Stall rauszukommen! Ich fand unseren Ausflug so schön, dass ich jeden Tag morgens und abends mit Aron spazieren gegangen bin und er ist immer ganz lieb und freudig mitgetrabt.

Morgens war ich immer alleine und Aron und ich haben das sehr genossen, dass es so ruhig war. Ich habe ihm ganz viel erzählt und er hat ausgesehen, als ob er alles verstehen würde. Abends sind oft mehrere der anderen Gästekinder mitgekommen. Manchmal sind wir mit 8 Kindern durch das Dunkle gelaufen und durch Aron haben wir uns alle sicher gefühlt. Es war etwas ganz Besonderes... Zum Abschluss der Ferien musste ich weinen, weil ich Aron nicht zurück lassen wollte. Er würde mir sehr fehlen und ich hatte Angst, der Bauer könnte ihn töten lassen. Meine Mutter hat dann hinter meinem Rücken mit Herrn Meinhardt gesprochen und der hat mich dann am letzten Tag im Stall angesprochen. Er war sehr sehr nett und hat gesagt, dass er das ganz toll fand, wie ich mich um Aron gekümmert habe.

Viele der anderen Gästekinder hätten unseren abendlichen Ausflüge ihren Eltern und auch ihm als etwas Schönes und Besonderes erzählt. Deshalb hätte er beschlossen, Aron in Frieden ganz alt werden zu lassen. Auch wenn er nicht mehr geritten werden könnte, würde er doch die Gäste des Hofes erfreuen undvielleicht hätten ja auch andere Kinder Lust, mit ihm ihre Runden zu Fuß zu drehen. Er hätte auf jeden Fall beschlossen, Aron auf dem Hof zu behalten. Ich habe mich so gefreut und bin Aron um den Hals gefallen. Wir sind dann am nächsten Tag abgefahren, aber nicht ohne für das kommende Jahr unseren Urlaub bei Meinhardts und bei Aron zu buchen!!

Autorin: Barbara Kremer

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