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Pferdegeschichten

Trabergeschichten: Keine Angst vor Kinderwagen

Ein herrlicher sonniger Sommertag. Meine Freundin und ich planten eine entspannte Ausfahrt mit dem Wagerl in die Hauptallee. Ich ließ den kleinen Doofmann an der Longe mitlaufen – etwas was er liebte und total brav machte. Kein Streß war angesagt. Eingespannt hatten wir den Hengst meiner Freundin, welcher zu der sehr entspannten Kategorie Rennpferd gehörte. Nicht nur einmal musste er am Renntag in der Box aufgeweckt werden, weil er gerade mal wieder flach drinnen lag und selig träumte.

Der kleine Doofmann
Traber sind so gefräßig!
Tja, es war in der Tat eine entspannende Ausfahrt. Unterwegs trafen wir auf einen Bekannten meiner Freundin. Wir hielten an und tratschten. Der Hengst war nach ungefähr 10 min eingedöst und ich achtete auch nicht wirklich darauf, was mein Pferd tat. Leider!

„Hm, `tschuldigung, ihr Pferd. Hallo!“ - verdutzt sah ich zur Seite. Da stand eine Frau, die etwas zittrig nach rechts wies. Ich folgte dem Fingerzeig und erstarrte. Mein Pferd stand vor einem Kinderwagen. Die Frau und gleichzeitig besorgte Mutter, erklärte mir, dass sie ihrem Kind ein Pferd zeigen wollte. Daraufhin sei mein Brauner immer näher gekommen und sie hätte dann Angst bekommen und wäre geflüchtet – ohne Kinderwagen oder Kind.

Der kleine Doofmann lutschte gerade etwas aus den Fingern des Kindes – was dieses mit einem fröhlichen Gelächter kommentierte. Langsam rutsche ich vom Wagensitz. Das mit dem Kind störte mich grundsätzlich nicht. Mein Traber war und ist ein absoluter Kinderfreund. Was mir aber Kopfzerbrechen machte, war der Umstand, dass die Longe unter dem Fußteil des Kinderwagens durchlief. Sollte mein Pferd den Kopf ruckartig heben, würde der Kinderwagen umgeschmissen werden und vielleicht würde sich die Longe dann doch noch verhängen.

Behutsam näherte ich mich dem Duo. Mittlerweile war mir auch klar, warum der kleine Doofmann so an dem Knirps interessiert war – er war praktisch ein wandelnder Haufen Zwiebackkrümel. Da in den Händen des Kindes nichts mehr zu finden war, schritt das Pferd nun zu einer gründlichen Leibesvisitation. All dies wurde von dem Kind mit einem glücklichen Gelächter begleitet. Etwas ungläubig sah ich zu, wie der Kleine das Pferde herzte und verspielt an den Ohren zog.

Bei einem Pferd, dass total die Fassung verlor, wenn man damals nur in Erwägung zog eventuell in die Richtung Ohren zu greifen... Ich begann langsam in Panik zu verfallen. Aber nein, nichts passierte – erst als kleine Finger versuchten das Innere der Ohren zu erkunden, wurde es mit einem halbherzigen Kopfschütteln daran gehindert.

Endlich hatte ich den Kinderwagen erreicht, fühlte mich um Jahre gealtert und zog die Longe unter dem Wagen hervor. Nachdem diese Gefahr gebannt war, erlaubte ich mir aufzuatmen und nachzufragen „Was wird denn das hier?“ Zwei Gesichter blickten mich verdutzt an. Der Traber versuchte unschuldig auszusehen und der Kleine erklärte mir „Pferd lieb!“ und umarmte den Pferdekopf nochmals – eine Chance nach weiteren Bröseln zu suchen, die mein Pferd natürlich nicht auslassen konnte.

Die Mutter steckte meinem Pferd sämtlichen auffindbaren Zwieback zu, aus lauter Dankbarkeit, dass es ihr Kind nicht zerfleischt hatte. Ich probierte derweil mal ein Ohr meines Pferdes zu berühren. Muß ich wirklich erwähnen was passierte. Nein? - Danke!

Nach weiteren 10 Minuten weckten wir den Hengst, warteten bis ihm klar wurde, dass er eingespannt war und fuhren nach Hause. Diesem Umstand verdanke ich es, dass mein Pferd keine Angst vor Kinderwagen hat, sondern stets auf irgendwas Leckeres hofft.

(c) Autorin: Gunnel Veigl-Schatz.

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