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Pferdegeschichten

Gegangen, ohne Abschied zu nehmen

War es ein Tag wie jeder andere? Gleichgültig – und ich muss gestehen, dass meine Erinnerung mich ein wenig im Stich lässt. Die Nacht jedoch wird mir ewig in Erinnerung bleiben:

War es Fügung, das in jener Nacht mein Handy klingelte und mich aus dem Schlaf erwachen ließ? „Hast du angerufen, Sandra?“ Nein, dass hatte ich nicht und ein Blick zur Uhr bestätigte mir diese Tatsache. 0:30 Uhr in der Nacht und morgen früh wieder zur Schule. Nein, ich hatte sicherlich nicht angerufen, doch warum war Beate noch wach?

Autogeräusche im Hintergrund und ein seltsam unterdrückter Unterton in ihrer Stimme. Etwas war nicht in Ordnung, dafür musste man kein Hellseher sein. „Was ist los?“ Ein tiefer Seufzer und dieses schaurige Zittern in der gesenkten Stimme: „Sandra, die Pferde...“ Ein seltsames Gefühl in der Brust, als würde das Herz für einige Schläge aussetzten und Gedanken, die in einem wilden Chaos von Spekulationen vor dem inneren Auge hin- und herhuschen.

„Was? WAS ist passiert?“ Manchmal wünsche ich mir, ich hätte diese Frage nie gestellt, denn dann würde jene Wut in meinem Innern nicht existieren auf jene Menschen die in dieser Nacht den Tod meiner Pflegepferde verursacht haben. Man erzählte mir folgendes: Dusty (Deutsches Reitpony) und Max (Welsh-Shetty-Mix) waren ca. gegen 22 Uhr von der Weide aus unerfindlichen Gründen geflohen und auf der B27 in Richtung Osten gelaufen.

Zuerst war es der Kleine, der von einem LKW gestreift wurde. Der Fahrer gab an, dass er einen schwarzen Schatten von der Unfallstelle hatte wegrennen sehen. Daraufhin geriet Dusty in Panik und wendete auf der Bundesstraße. Seine Hufe trugen ihn ca. 200 Meter weit, bevor ein Jeep ihm entgegenkam. Er stieg vor dem Auto und schlug mit dem Kopf zuerst durch die Windschutzscheibe. Zum Glück wurde die Beifahrerin nur leicht verletzt.

Die Fahrerin erlitt einen Schock. Einige Zeit später erfuhr ich von dem Unfall, der nun fast direkt ‚vor meiner Haustür’ geschehen war und ebenfalls, dass unsere Feuerwehr noch immer nach Max suchte, der noch als ‚verschollen’ galt. Die Polizei weigerte sich die Straße freizugeben, bevor das entlaufene Pferd nicht eingefangen war. Also zog ich meine Kleidung an, schlich mich hinaus und suchte die Stellen ab, an denen sich das Pferd hätte befinden können.

Nichts, nur die Feuerwehrmitglieder, die auf dem Weg nach Hause waren. Mir blieb nichts anderes übrig als umzudrehen und mich wieder ins Bett zu legen. Am nächsten Morgen zögerte ich, bevor ich mein Handy in die Hand nahm, um nach dem Verblieb von Max zu fragen. Schlussendlich war auch er nicht mehr am Leben und sein Tod schmerzt mich am meisten. Die falschen Angaben des LKW-Fahrers hatten die Suche in eine falsche Richtung geführt, dabei hatte das Pferd keine zwei Meter entfernt im Graben gelegen. Das linke Vorderbein gebrochen. Außerdem hatte man feststellen können, das er aus der Nase geblutet hatte. Der Kleine ist wohl in diesem Graben qualvoll verendet, während alle nach ihm suchten und dieser Gedanke treibt mir heute noch Tränen in die Augen.........

Autorin: Sandra Böning

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