Schaufenster Vollblut – Vollblut trifft Warmblut
Lando trifft auf Free Easy NRW Quelle: Warendorfer Rennverein e.V. 07.10.10
Ein für Freunde des Vollblutsports wie der Warmblutszene hoch spannendes Ereignis bietet der
16. Oktober. Denn dann kommen Vollblut und Warmblut im westfälischen Pferdezentrum in
Münster-Handorf unter dem Motto „Schaufenster Vollblut“ zu einem einzigartigen
„Familientreffen“ zusammen.
Exklusiv kommt es dabei für die Besucher der Veranstaltung zu einem Wiedersehen mit der erst
kürzlich nach Deutschland zurückgekehrten Rennsportlegende Lando. Nach sechs überaus
erfolgreichen Zuchtjahren in Frankreich ist der Derbysieger des Jahres 1993 mit seinen
Nachkommen top aktuell. Sein Sohn Scalo siegte erst kürzlich im Preis von Europa (Gruppe I)
und wird zurzeit als wohl stärkster Dreijähriger in Deutschland eingeschätzt. Landos Sohn Ivory
Land belegte beim Arc–Meeting in Paris-Longchamp in einem Gruppe II-Rennen über die
beachtliche Distanz von 3.000 Metern einen ausgezeichneten zweiten Platz. Aktuell kann Lando
auf sieben individuelle Gruppe I-Sieger verweisen.
Begleitet wird Lando in Münster von drei seiner besten Söhne – Paolini, Prince Flori und
Intendant. Erwartet wird im Rahmenprogramm neben zahlreichen anderen blutgeprägten
Pferden aber auch der Halbblüter Free Easy NRW, der Anfang des Monats bei den
Weltreiterspielen in Kentucky mit seiner Reiterin Simone Deitermann das drittbeste
Dressurergebnis aller Vielseitigkeitspaare ablieferte. Interessant hierbei: Die Intendant-
Großmutter Irun, eine Tochter des Surumu, ist zugleich auch die Mutter von Free Easy.
Weiterhin werden zu sehen sein so aktuelle Hengste wie Lord of England und Touch Down, die
beide zur Zeit für positiven Gesprächsstoff sorgen sowie der Derby-Zweite des Jahres 2006, der
Röttgener Dickens. Seine Mutter Desidera brachte auch schon den in Wangerland stationierten
Acatenango-Sohne Desirao.
Zustande gekommen ist das „Schaufenster Vollblut“ auf Initiative des Warendorfer Rennvereins
in Zusammenarbeit mit dem Westfälischen Pferdestammbuch und mit Unterstützung des
Direktoriums für Vollblutzucht und Rennen sowie des Bereiches Zucht der Deutschen
Reiterlichen Vereinigung (FN). Zielgruppen der Veranstaltung sind Vollblut- und
Warmblutzüchter, Interessierte aus Renn- und Reitsport sowie Vertreter der
Warmblutzuchtverbände, Landgestüte und Privathengsthalter können sich dabei zum Thema
Vollblut informieren, Kontakte knüpfen und Ideen für die Zukunft entwickeln. Für Züchter
besonders interessant: Es werden einige Freisprünge von wertvollen Vollblutvererbern verlost.
Ab 11.00 Uhr werden Vollbluthengste und Stuten mit besonderer Eignung für die Warmblutzucht
gemustert, rangiert und kommentiert. Alle vorgestellten Vollblüter in diesen Gruppen stehen
zum Verkauf und können frei gehandelt werden. Für die Rangierungskommission konnten so
bekannte Kapazitäten der Szene gewonnen werden wie: Dr. Astrid von Velsen-Zerweck,
Landstallmeisterin im Haupt- und Landgestüt Marbach, Dr. Ludwig Christmann vom
Hannoveraner Verband, der Privathengsthalter Jens Meyer aus Dorum und Dr. Hubert Uphaus,
Zuchtleiter des Direktoriums für Vollblutzucht und Rennen.
Im Preis der Mehl-Mülhens Stiftung für Hengste stellen sich hochkarätige Rennpferde der
Kommission vor. Neun der 17 angemeldeten Hengste haben während ihrer Rennkarriere ein
Generalausgleichsgewicht (GAG) von mehr als 90 Kilogramm erreicht.
Bei den für den Preis der Initiative „Vollblut trifft Warmblut“ angemeldeten Stuten findet man
sowohl junge Pferde mit interessanten Pedigrees, als auch ältere Stuten, die teilweise schon
erfolgreich in der Warmblutzucht eingesetzt wurden. Auch einige herausragende, teilweise
verkäufliche Fohlen von namhaften Vererbern wie Cristallo I, Fürst Grandios, Floribot und
Herzruf werden zu sehen sein. Beispielhaft für die insgesamt 24 Stuten ist die dreijährige
Staatsprämienstute More thoroughbred von Dashing Blade, die mit 7,83 eine
überdurchschnittliche Stutenleistungsprüfung abgelegt hat und die die erste Vollblutstute ist,
der vom Westfälischen Pferdestammbuch das Prädikat der Staatsprämienstute verliehen
wurde.
Aus der gleichen Stutenfamilie wird auch ihre Mutter Miami Song von Lecroix und der
sechsjährige Hengst Magic Mountain von Surako angeboten, der aus einer Halbschwester von
Miami Song stammt. Er hat 2010 in Schlieckau seine Hengstleistungsprüfung bestanden.
Der Eintritt zur Veranstaltung in Münster kostet 5,- Euro und beinhaltet neben dem freien
Zugang zur Halle und den Stallungen auch den informativen Katalog und ein Los für die
Sprungverlosung. Der Katalog zur Veranstaltung kann außerdem bei Zusendung eines
Verrechnungsschecks in Höhe von 7,- Euro an den Warendorfer Rennverein e.V., Dr.-Rau-Allee
97, 48231 Warendorf, zugeschickt werden. Weitere Informationen finden Sie unter
www.warendorfer-rennverein.de.
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