CHIO Aachen: Boden im Springstadion ausgebessert
Verbesserung des Bodens im Hauptstadion Quelle: CHIO Aachen 2009 17.08.09
Der Aachen-Laurensberger Rennverein e.V. (ALRV) hat umfangreiche Maßnahmen zur Verbesserung des Bodens im Hauptstadion ergriffen. Beim vergangenen Weltfest des Pferdesports, CHIO Aachen 2009 (26.6. bis 5.7.) hatte der Boden nicht die gewohnte Top-Qualität.
Aufgrund der extremen Wetterbedingungen in den Wochen vor dem Turnier (starke Trockenheit nach zuvor starken Regenfällen) erreichten die Graswurzeln weder ihre gewohnte Tiefe noch Stärke. Dadurch wurde der Boden rutschiger als erwartet. Im Rahmen des Turniers wurde Sand auf der Oberfläche verteilt, so konnten trotz der Probleme mit dem Rasen kurzfristig gute Wettbewerbsbedingungen geschaffen werden.
Gemeinsam mit den Experten der niederländischen Spezialfirma Agterberg sowie externen Fachleuten – beispielsweise der Fußballklubs PSV Eindhoven und FC Utrecht – hat der ALRV umfangreiche Proben genommen und Analysen durchgeführt. In Folge der Wetterbedingungen kurz vor Beginn des CHIO 2009 hatte sich die oberste Schicht zu sehr verdichtet, auch der Wasserhaushalt war nicht in Ordnung. „Wir haben jetzt die oberste Bodenschicht abgetragen, die Schichten darunter gelockert, besandet und ein Mineral hinzugefügt“, erläutert der ALRV-Vorstandsvorsitzende Frank Kemperman.
Dieses Mineral ist ein Naturprodukt, bestehend aus weichem, kreideähnlichem Sedimentgestein. Es hat sich bei Rasenböden bewährt und wird bereits erfolgreich in Fußball-Stadien eingesetzt. „Um zukünftig Probleme mit dem Boden zu vermeiden, werden wir zudem noch regelmäßiger Bodenproben entnehmen und Reittests durchführen“, so Kemperman. Nach den Bodenarbeiten wurde neuer Rasen eingesät, der nun bis zum CHIO Aachen 2010 (9. bis 18. Juli) in aller Ruhe wachsen darf.
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