Rasante Jagd über Gräben und Wälle
Der Belgier Ludo Philippaerts gewinnt den Preis der Sparkasse Quelle: CHIO Aachen 2009 04.07.09
Da hatte die Konkurrenz keine Chance mehr: In 72,92 Sekunden jagten Ludo Philippaerts (Belgien) und Tauber van het Kapelhof über Gräben und Wälle, zögerten keinen Sekundenbruchteil vor den Hindernissen, die in normalen Springparcours so nicht zu finden sind. Doch der 13-jährige schwarze Hengst, ein Sohn des berühmten belgischen Vererbers Darco, ließ sich weder von Wasser noch Hecken oder Gräben auf dem Weg zum Sieg im Preis der Sparkasse, dem beliebten Jagdspringen über Gräben und Wälle, bremsen.
3,5 Sekunden nahm der 46-jährige Belgier seinem deutschen Konkurrenten Carsten-Otto Nagel (Wedel) ab. Nagel, der am Donnerstagabend mit der deutschen Equipe Platz 2 im Nationenpreis belegt hatte, jagte auf der elfjährigen Holsteiner Stute Natalie in 76,42 Sekunden über die Ziellinie. Rang 3 ging an den Brasilianer Bernardo Alves, der schon bei seinem Sieg im STAWAG-Preis am Dienstag beim Weltfest des Pferdesports, CHIO Aachen, bewiesen hatte, wie schnell er ist. Bei 77,47 Punkten stoppte die Uhr für Alves und seinen erst achtjährigen Hengst Nimu LEnchanté.
Mit dem 22-jährigen Thomas Weinberg (Kohlscheid) auf Rang 7 sowie dem gleichaltrigen Frederik Knorren (Aachen) auf Rang 8 kamen zwei Reiter aus der Region auf die vorderen Plätze. Beide absolvierten eine fehlerfreie Runde, doch Weinberg war auf seinem zehnjährigen Schimmelhengst Cantaro in 79,30 Sekunden 2,22 Sekunden schneller als sein Freund und Kollege Knorren, der auf Esquire 81,52 Sekunden benötigte.
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