TRAKEHNER HENGSTMARKT
Der Trakehner Siegerhengst Iskander Quelle: TRAKEHNER HENGSTMARKT 27.10.08
Neumünster - Die Trakehner Hengste sind gekört! Die
Richterkommission um Zuchtleiter Lars Gehrmann vergab an 16 junge
Herren das begehrte Körprädikat - fünf von ihnen wurden zusätzlich
mit einer Prämie dekoriert. Zum Siegerhengst wurde Iskander v. Le
Rouge a. d. Ira v. E.H. Hohenstein (Z.: Hans Derlin) gekürt!
"Iskander ist ein ungemein ausdrucksstarker Hengst mit viel Aufsatz
und Ausstrahlung", urteilte Lars Gehrmann. "Alle Auftritte meisterte
er ohne Fehl und Tadel mit einer energischen und hervorragenden
Hinterbeinaktion." Die besondere Qualität des Iskander erkannte auch
Dr. Astrid von Velsen-Zerweck. Die Gestütsleiterin des Haupt- und
Landgestüts Marbach in Baden-Württemberg ersteigerte den typvollen
Dunkelbraunen für 90.000 Euro zusammen mit Helmut Freiherr von
Fircks.
Zum Reservesieger wurde Prinz Patmos v. Patmos a. d. Princie
Diamond v. Kostolany (Anja und Volker Lüninghöner) proklamiert. "Ein
Hengst, dem hier in Neumünster sofort alle Herzen zuflogen. Prinz
Patmos verbindet Intelligenz mit Souveränität. Er ist pfiffig, er
ist schlau", lobte der Zuchtleiter der herausragenden
Bewegungskünstler. Und so avancierte der Athlet mit 110.000 Euro zur
Preisspitze und gehört nun dem Gestüt drei Kronen in Kiel, wird aber
im Gestüt Tasdorf von Petra Wilm zur weiteren Ausbildung bleiben.
Prämiert wurden außerdem Donaustolz v. Distelzar-Herzzauber, Syriano
v. E.H. Gribaldi-Schwadroneur und Delikat v. Herzfunke-Black Magic
Boy. Vor allem Letzterer war bei der Käuferschaft begehrt: Das
Gestüt Sprehe bezahlte für den schwarzen Beau 100.000 Euro! Der
Durchschnittspreis der gekörten Hengste lag bei 49.643 Euro,
insgesamt wurden in diesem Lot 695.000 Euro umgesetzt.
Auch die Reitpferde kamen unter das Rosenholzhämmerchen von Uwe
Heckmann und mussten im Schnitt mit 18.967 Euro bezahlt werden.
Höchstbezahlte Offerte war Priegnitz v. Hofrat-Mahagoni, der Kunden
aus Nordrhein-Westfalen 35.000 Euro Wert war.
Auktion der Stuten und Fohlen
Bereits am Samstag versteigerte Starauktionator Uwe Heckmann die
Stuten und Fohlen und wie auch in den vergangenen Jahren hatte das
Ausland ein großes Interesse an den Juwelen der Trakehner Zucht:
Neun der 20 Jüngsten werden in Zukunft ihre Box außerhalb
Deutschlands beziehen. Adriana v. E.H. Gribaldi und Kalahari v.
Donaufels waren dabei mit jeweils 10.500 Euro bestbezahlt. Insgesamt
wurde ein Nettoumsatz von 118.200 Euro erzielt.
Die 17 Stuten kosteten im Durchschnitt 13.529,41 Euro, gut 400 Euro
mehr als im vergangenen Jahr. Sieben junge Damen sicherte sich das
Ausland, Preisspitze war Nachtmusik v. E.H. Tambour - 30.000 Euro
standen auf dem Preisschild.
Petra Wilm, Erste Vorsitzende des Trakehner Verbandes, zog ein
positives Fazit. "Wir hatten ein sportlich erfolgreiches Jahr und
haben hier beim Hengstmarkt gute sportliche Akzente gesetzt!" Die
engagierte Erste Frau im Verband wurde zudem noch besonders geehrt:
Sie verhielt für ihre herausragenden sportlichen Erfolge mit
Trakehner Pferden die goldene Ehrennadel des Trakehner Fördervereins.
Hinweis: Im Anhang erhalten Sie eine Foto von der Kopfnummer 35,
Iskander. Die Veröffentlichung ist kostenfrei nur im Zusammenhang
mit dem Internationalen Trakehner Hengstmarkt 2008 und bei Nennung
des Fotografen Stefan Lafrentz.
Weitere Informationen zum Internationalen Trakehner Hengstmarkt:
www.trakehner-verband.de
Der Trakehner Hengstmarkt live im Internet: 24. bis 26. Oktober:
www.clipmyhorse.de
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