Anna Jocham springt zum Sieg
Anna Jocham springt zum Sieg in der WARSTEINER Reitsport-Förderung Quelle: WARSTEINER Champions Trophy 20.10.08
 » (c) Karl-Heinz Frieler | Warstein, 19. Oktober 2008. "Die Philosophie des Hauses Warsteiner
ist, dass die Basis im Reitsport unterstützt wird", beschreibt
Turnierleiter Peter G. Rathmann das Ziel der WARSTEINER
Reitsport-Förderung, die 2006 die WARSTEINER YOUNG RIDERS TROPHY
ablöste. Seither entwickelt sich die wertvolle Offerte von Jahr zu
Jahr und 2008 konnten sich nicht nur junge Talente aus
Nordrhein-Westfalen in den Qualifikationen und dem Finale messen,
auch Junioren und Junge Reiter aus Schleswig-Holstein sind nun Teil
der Förderserie. Und im hohen Norden wurde die WARSTEINER
Reitsport-Förderung schnell zum Hit! "Es war unglaublich, was da los
war", schwärmt Pferdeexperte Peter G. Rathmann. "Bei den einzelnen
Stationen sind teilweise über 100 Teilnehmer an den Start gegangen."
Die zwei Halbfinals in Havekost und bei den Voßwinkler Reitertagen
brachten die erste Vorentscheidung: Die jeweils besten 15 Youngster
lösten die Tickets für den Höhepunkt bei dem nationalen Hallen-Event
im Sauerland.
Und da war erneut Anna Jocham klasse! Die 20-Jährige aus Gronau
hatte schon in der ersten Wertungsprüfung mit Bergesbuer eine
Glanzleistung abgeliefert, in der Finalwertung, einer
Stilspringprüfung der Klasse L mit Stechen, zeigte die sympathische
Reiterin erneut ihr Können und sprang zum ersten Platz in der
Prüfung und somit auch zum Gesamtsieg in der WARSTEINER
Reitsport-Förderung. "Für mich ist es eine Ehre, bei einem so tollen
Turnier dabei zu sein", war die Studentin der Physiotherapie
begeistert, "ich war noch nie bei einer so großen Veranstaltung und
bin von der Gastfreundschaft einfach überwältigt. Man bekommt immer
etwas zu essen und sogar das Bier ist kostenlos." Ihren sportlichen
Partner bekam sie übrigens von ihrer Oma geschenkt und hat den
Siebenjährigen seit gut drei Jahren unter dem Sattel. "Bergesbuer
ist immer ehrlich und bleibt nie stehen. Auf ihn kann ich mich total
verlassen." Anna Jocham wurde durch ihre Muter, die in Gronau einen
großen Reitstall betreibt, mit dem Pferdevirus infiziert. Dass es
die Disziplin über den Stangen sein musste, war schnell klar:
"Springen ist für mich einfach ehrlicher und Dressur war mir immer
etwas zu langweilig." Klar ist, dass Reiten das Hobby bleibt. "Wenn
ich mit Bergesbuer mal bei einer ländliche S starte, dann bin ich
sehr zufrieden", bleibt die junge Amazone, die mit mehreren
Freundinnen nach Warstein zum Finale gereist war, bescheiden.
Für ihren Triumph bekam die Erfolgreiche eine Paradedecke von
WARSTEINER, für ihre Mutter gab es zudem einen Kurzurlaub auf die
Insel Sylt. Und natürlich wird Anna Jocham im nächsten Jahr an dem
Springlehrgang teilnehmen, der den besten Zehn des Finals spendiert
wird. Auf dem zweiten Platz im Endklassement rangierte Jennifer
Maulbach aus Bad Meinberg mit Sally vor Lea Schulze Averdiek und
Graf Gustav aus Darfeld.
Peter G. Rathmann war nach dem Spektakel bester Dinge: "Für diese
jungen Menschen ist ein Start hier in Warstein ein Highlight ihrer
Karriere. Die Serie wird hervorragend angenommen und deshalb sind
wir auch bestrebt, die WARSTEINER Reitsport-Förderung in den
kommenden Jahren auf noch weitere Bundesländer auszudehnen."
Das Länderspiel Nordrhein-Westfalen gegen Schleswig-Holstein ging
im Finale übrigens mit einem leichten Vorteil für NRW aus, "aber
Schleswig-Holstein hat sich gut geschlagen und deshalb werden wir im
nächsten Jahr einen Springlehrgang in Nordrhein-Westfalen und einen
bei uns im hohen Norden haben", so Peter G. Rathmann.
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