Herpesinfektionen in Mainz
In einem Mainzer Stall sind Herpesinfektionen aufgetreten. Quelle: Herbert Ströh GmbH & Co. KG 05.02.08
In einem Mainzer Stall sind Herpesinfektionen aufgetreten. Ein Pferd ist an der Herpesinfektion des Typs I gestorben, ein anderes erkrankt. Weitere Erkrankungen sind offiziell nicht bekannt. Zum Schutz vor einer Verbreitung des Virus dürfen Pferde aus dem betroffenen Stall weder hinaus, noch andere hinein.
Die Equinen Herpesviren (EHV) sind weit verbreitet und vielerorts endemisch. Das heißt: Viren können längere Zeit in Körperzellen überleben. Haben die Tiere Stress, kann es zu einem Wiederauftreten der Krankheit kommen. Eine Maßnahme gegen EHV ist die konsequente vorbeugende Impfung der Pferde. Eine Impfung kann zwar eine Infektion mit Feldviren und die Einnistung der Viren im Körper in der Regel nicht verhindern, schützt aber gegen ernste respiratorische Erkrankungen und vor allem vor Aborten. Die Bekämpfung erfordert daher neben allgemeinen seuchenhygienischen Maßnahmen eine regelmäßige Wiederholungsimpfung aller Pferde eines Bestandes.
Die Equinen Herpesvirusinfektionen gehören in Deutschland weder zu den anzeigepflichtigen Tierseuchen noch zu den meldepflichtigen Tierkrankheiten und werden daher staatlich nicht bekämpft und in keiner amtlichen Statistik erfasst.
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