Gefahr durch Grasen
Sandkolik bei Pferden wird meist zu spät erkannt Quelle: TASSO e.V. 11.05.07
 » (c) Foto: Kirstin Bothe | Die mit dem sonnigen Wetter einhergehende Trockenperiode der letzen Wochen scheint Veterinäre vor neue Herausforderungen zu stellen. Pferde seien in zunehmendem Maße von der so genannten “Sandkolik” betroffen. Da auf den Weiden derzeit offensichtlich zu wenig Gras wächst, würden die Tiere vermehrt Sand aufnehmen. Dieser würde nicht auf natürlichem Wege
ausgeschieden, sondern im Magen-Darm-Trakt verbleiben. Die Pferde “versanden” innerlich. “Befindet sich bereits Sand im Bauch des Pferdes, kann es helfen, Flohsamen zuzufüttern, der den Sand bindet.”, erklärt Clemens Kampmann, Leiter der Tierklinik Wahlstedt im Kreis Segeberg.
Jürgen Fischer, Arzt an der Pferdeklinik Seestermühe, geht für dieses Jahr von fünf bis zehn Prozent mehr Fällen von Sandkoliken aus, als im vergangenen Jahr. 20 Prozent der Pferde würden eine Operation nicht überleben.
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