TOVERO.DE - Die pferdige Suchmaschine
» HOME    » NEWS    » SUCHMASCHINE    » BRANCHEN    » REITBETEILIGUNGEN    » MAGAZIN    » NEWSLETTER    » PFERDEMARKT

MAGAZIN
» Ausgabe 2014-07
» Archiv
» Infos
» Autoren

ARTIKELSUCHE

NEWSLETTER

IHRE MEINUNG

Die Redaktion freut sich stets über Ihr Feedback: magazin@tovero.de


INTERN
» URL anmelden
» Web-Napping
» Bannerfarm
» Wir über uns
» Werben
» AGB
» Impressum

400.691 sites listed
Hunde Pferde Katzen
powered by uCHOOSE
9.034 (+4.293) pi
©'17 tovero.de
  TOVERO-MAGAZIN Ausgabe 2013-11 AUSGABE
2013-11


INHALT

Seite 1 von 5
zurück | weiter | » 5
Hufrehe -Teil III
// Noteselhilfe e.V.


Hufrehe ist auch bei den Esel- und Mulihaltern ein Dauerthema
Welchen Einfluss haben Endophyten? Ein Sonderthema sind rätselhafte, sehr drastische Rehefälle, bei denen es oft bereits nach wenigen Tagen zum gefürchteten Ausschuhen, dem vollständigen Loslösen der gesamten Hornkapsel kommt. In Ländern mit wärmerem Klima wie Neuseeland, Australien und nordwestlichen U.S.-Bundesstaaten wie Oregon wurden in solchen Fällen Endophytengifte als Ursache nachgewiesen.

Endophyten sind mikroskopisch kleine Pilze, die in bestimmte Hochleistungsgräser bewusst hinein gezüchtet werden. Sie leben von der Wirtspflanze, sind aber hoch giftig und schützen diese dadurch vor Fraßfeinden. Leider sind das nicht nur

Insekten oder Schnecken, sondern auch Kühe, Pferde und Esel. Der Heubauer hat bei solchen Hochleistungsgräsern zwar einen höheren Ernteertrag, sein Kunde aber im Zweifel den Schaden.

Die genannten rätselhaften, dramatisch verlaufenden Rehefälle scheinen auch in Deutschland zuzunehmen, was vielleicht mit dem Klimawandel zu tun haben könnte. Derzeit gibt es noch kein Labor, welches einen sicheren Nachweis hierzu führen kann.

Der Bundesvorstand der Vereinigung der Freizeitreiter Deutschlands e.V. (VFD) lässt derzeit nach einem geeigneten Labor suchen, um künftige Fälle genauer untersuchen lassen zu können. Die aktuell vorliegenden

Kenntnisse deuten darauf hin, dass eine gefährliche Konzentration von Endophyten-Giften nur unter bestimmten pflanzenphysiologisch relevanten Konstellationen wie z.B. Nachtfröste, Trockenheit etc. vorkommt.

Daher erscheinen Reihenuntersuchungen auf Endophyten selbst oder ihren Giften an Proben von Weidepflanzen relativ sinnlos. Endophytengifte finden sich natürlich auch im Heu, welches aus Hochleistungsgräsern geworben wurde!

Völlig offen ist die Frage, inwieweit schleichende Hufrehe sowie chronische Krankheiten, wie das Equine Metabolische Syndrom oder das Equine Cushing-Syndrom, die beide oft zu einer solchen führen, etwas mit Endophytengiften zu tun haben.

Literatur zum Thema Hufrehe
Homepage Renate Martin


Hufrehe.Gesundes Pferd.

Hufrehe

Meine Stute Flora