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  TOVERO-MAGAZIN Ausgabe 2013-10 AUSGABE
2013-10


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Hufrehe — Teil II
// Noteselhilfe e.V.


Spezial-Beschlag für Hufrehe der Fa. Duplo, von Wolfgang Busch und Hubert Frank
Zucker macht hungrig
Der hohe Zuckergehalt in modernen Zuchtgräsern macht leider nicht nur unmittelbar dick, sondern auch mittelbar. Ähnlich wie beim Menschen behindert reichlich Zucker in der Nahrung ein Sättigungsgefühl.

Dicke Esel auf fetten Uferwiesen fressen immer weiter, weil sie sich nie richtig satt fühlen. Von gutem, spätgeworbenem, zuckerarmen Kräuterheu von mageren Böden würden solche Tiere erheblich weniger fressen, weil schneller ein Sättigungsgefühl eintritt.

Was tun mit übergewichtigen Huftieren?
Am wichtigsten ist, dass man sie NIEMALS hungern lassen darf. Die Equidenverdauung ist auf Dauerbetrieb ausgelegt, lange Fresspausen führen nicht nur zu Frust, auch Magengeschwüre oder Koliken können die Folge sein. Außerdem
kann bei plötzlichem Futterentzug der Leberstoffwechsel lebensgefährlich entgleisen (Hyperlipidämie). Man muss also für ausreichend Futter mit möglichst niedriger Energiedichte sorgen (mindestens 1-1,5 kg pro 100 kg Lebendmasse
täglich!).

Es mag teuer erscheinen, z.B. im Rheinland das Heu aus der Eifel, dem Hunsrück oder dem Westernwald über evtl. 100-150 km heran zu

schaffen. Aber solches sehr arten- und kräuterreiche Heu gewährleistet die Versorgung mit allem,
was das Tier braucht. Lediglich einen Salzleckstein und sauberes Wasser braucht es zusätzlich. Man möge kritisch prüfen, wie viel Geld man im Laufe des Jahres für alle möglichen Mittelchen oder teures Müslifutter ausgibt.

Den Tieren bekäme es besser, hätte man dafür gutes Heu aus evtl. weiter entfernten Regionen gekauft. Schließlich haben kein Island-Pferd und kein Esel je darum gebeten, im fruchtbaren Rheinland leben zu dürfen.

Trachten hoch?
Für Tierärzte

Literatur zum Thema Hufrehe
Homepage Renate Martin


Hufrehe.Gesundes Pferd.

Hufrehe

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