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Wie die anderen Mustangs in Amerika stammt auch der Kiger Mustang von den Pferden ab, die im 16. Jahrhundert mit den spanischen Eroberern nach Süd- und Nordamerika gelangten. Das Besondere an den Kiger Mustangs ist, dass sie über viele Jahre hinweg völlig isoliert in der rauen Landschaft im Südosten von Oregon lebten und sich nicht mit anderen Rassen kreuzte.
Somit konnten sie ihre ursprüngliche Erscheinung, mit stark ausgeprägten iberischen Merkmalen, bewahren. Tatsächlich wurden die Kiger Mustangs erst 1977 auf dem „Kiger Plateau“, daher ihr Name, entdeckt. Genetische Tests haben bewiesen, dass diese Rasse direkt auf die frühen
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spanischen Pferde zurückgeht.
Um die Reinheit der Kiger Mustangs zu bewahren und sie vor Fremdbluteinflüssen zu schützen, hat das BLM "United States Bureau of Land Management" die Herde aufgeteilt und in den Steens Mountains, Oregon, zwei Gebiete eingerichtet (Kiger Mountain und Riddle Mountain), in denen die Tiere immer noch wild leben.
 Exterieur Trockener, edler Kopf, oft mit konvexem Profil des iberischen Pferdes, schön aufgesetzter Hals, tiefe, muskulöse Brust, kurzer, breiter Rücken, gut bemuskelte Kruppe, starke Gliedmaßen, sehr harte Hufe, ausdauernd und sogenannte primitive
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Farbmarkierungen (dun-faktor markings) wie Aalstrich, Zebrastreifen an den Beinen und an der Schulter, gerahmte und gestreifte Ohren sowie zweifarbige, lange Mähne und Schweif (mit niedrigem Schweifansatz).
Zweifarbigkeit: die Haare sind weiß oder hell beige und mitten durch verlaufen die schwarzen Haare als Fortsetzung des Aalstrichs. Farben: braun falb (dun) oder grau falb (grulla), selten rot falb (red dun). Die grulla-farbenen Mustangs können eine schwarze oder dunkle Gesichtsmaske haben. Äußerst gesunde und genügsame Konstitution. Größe: über 140cm und in der Gefangenschaft oftmals um die 150cm.
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