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Die nasskalten Monate im Herbst und Winter schrecken die Reiter ebenso wie die Züchter edler Pferde. Wenn die Weiden gesperrt sind, um die empfindliche Wurzelschicht der Gräser zu schonen, werden die Auslaufbereiche und auch die unbefestigten Paddockflächen teilweise grundlos und tief. Pferde bewegen sich oftmals auf immer gleichen Wegen und trampeln so tiefe Rinnen in die Bodenflächen.
Manchmal drohen sie regelrecht im Schlamm zu versinken, wenn das Wasser sich sammelt und nicht abfließen kann. Wir Pferdebesitzer haben dann unsere liebe Not, wenn wir mit den Gummistiefeln durch die Morastbereiche waten und dabei vermeiden möchten, selbige
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nicht zu verlieren...
Wir können allerdings unsere nassen Fußbehältnisse ausziehen, während die Pferde des öfteren mit schlammverklebten und nassen Kötenbehängen in den Stall gebracht werden. Eine hervorragende Zeit für die Ausbreitung der gefürchteten Mauke!
Gefahr erkannt - Gefahr gebannt? Die Entstehung von Mauke verläuft stets ähnlich und wird auch gerne durch üppige Ernährung des Pferdes begünstigt - leider. Der Stoffwechsel unserer Pferde ist ein sensibles Konstrukt und quittiert kleinste Fehler sofort. Bei der sogenannten "Mauke" handelt es sich um eine Hautentzündung an den Beinen und ist hier meistens auf den Bereich der
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Fesselbeuge beschränkt.
Ständige Nässe und gleichzeitig anhaftender Schmutz optimieren die Basis für schädliche Bakterien, die umgehend ans Werk gehen können. Die Erkrankung beginnt mit einer Hautrötung und kann sich bis hin zu eitrigen Entzündungen an den betroffenen Hautstellen mit Krustenbildung steigern. Diese schorfigen "Knubbel" können in der Fesselbeuge erfühlt werden und sind ein wichtiges Erkennungsmerkmal für die Mauke.
Wird die Mauke nicht sinnvoll und nachhaltig behandelt, kann es in Folge zu Lahmheiten führen, die durch die schmerzhaften Stellen
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