|
Dabei fällt mir ein... Mein ganz persönliches Wörterbuch T bis Z
T wie Trailparcours Den ersten sah ich in Reken auf einem Kurs. Flatternde Bänder, große Planen, ein Stangenlabyrinth, ein Slalom aus Tonnen, ein 'Bett' aus Autoreifen, ein Tor, eine Wippe - es sah toll aus. Und das Tollste war, dass die Pferde ganz offensichtlich ihren Spaß an dem bunten Durcheinander hatten.
Zuhause hatte ich es dann sehr eilig, etwas Ähnliches für meine Pferde auf die Beine zu stellen. Ich baute Wippe und Tor nach, legte Stangen
|
 |
in allen möglichen Variationen auf den Boden, bastelte einen Flattervorhang, legte Plane aus und ließ mir auch sonst noch allerhand einfallen.
Mit zunehmender Sicherheit von Reitern und Pferden machten wir die Hindernisse allmählich schwieriger. Je größer die Geschicklichkeit von Vier- und Zweibeinern wurde, desto mehr Spaß hatten wir. Wir stellten Regeln auf und führten kleine Wettbewerbe durch. Ab und zu luden wir auch Freunde ein, die genauso begeistert mitmachten, wie wir selber.
Diesen 'Spielereien' verdankten Ute und ich unsere späteren Erfolge bei Orientierungsritten. Es gab nicht viel, was unsere Pferde nicht kannten.
|
 |
U wie Ursula Bruns Jeder Freizeitreiter kennt den Namen der 'großen alten Dame' aus Bonn. Zumindest sollte ihn jeder kennen; denn ohne den Einsatz, das Engagement und die ebenso amüsante wie lehrreiche 'Schreibe' von Ursula Bruns sähe unsere Reiterlandschaft heute vielleicht ganz anders aus.
Sie war treibende Kraft für viele Veränderungen. Die ersten größeren Importe von Islandpferden gingen auf ihr Konto. Sie holte Linda Tellington-Jones nach Deutschland, verschaffte der anfangs belächelten Chiron-Springreitlehre von Rolf Becher Gehör, war Wortführerin, wenn es um alternative Reitweisen und fremde oder unbekannte Pferderassen
|