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Dabei fällt mir ein... Mein ganz persönliches Wörterbuch H bis N
H wie Hunde Wo Pferde sind, sind auch Hunde. Ich kenne nur wenige Pferdebesitzer, die keinen haben. Viele haben sogar zwei oder noch mehr. Die Besitzer unserer Pensionsgäste bilden da keine Ausnahme. Auch unser Schmied hat seinen Hund dabei, wenn er zum Ausschneiden kommt, und selbst unser alter Tierarzt kam meistens in vierbeiniger Begleitung.
Für mich hat das viele Vorteile. Erstens sind unsere Pferde an
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bellende, knurrende und rennende Hunde in allen Größen gewöhnt, was besonders auf Wanderritten vieles erleichtert. Die meisten Leute haben es nicht so gern, wenn ihnen ein verschrecktes Pferd in den Vorgarten springt.
Zweitens wird mein eigener Hund schon ganz früh daran gewöhnt, dass Artgenossen in seinem Bereich herumlaufen dürfen. Durch das Spielen mit den anderen wird ein Welpe sehr früh und sehr gut sozialisiert. Alle, erst Timo, dann Chico und jetzt Jaro, waren und sind gastfreundlich, verträglich und nicht daran interessiert Raufhändel anzufangen. Diese Friedfertigkeit erleichtert das Leben sehr.
Seit siebenundzwanzig Jahren werde ich von einem Hund auf meinen täglichen
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Wegen zu den Pferden begleitet. Wie lange dieser Weg dauert, hängt vom jeweiligen Alter ab. Mit einem jungen Hund gehe ich zu Fuß, bis er etwa neun Monate alt ist. Dann kann ich für viele Jahre das Fahrrad nehmen. Wenn mein Hund alt wird, muss ich wieder laufen.
Sowohl Timo als auch Chico beschlossen mit ungefähr elf Jahren, dass sie nun ein Anrecht auf ein gemächliches Tempo hätten. Alte Herren sind beim Lesen der täglichen Nachrichten nicht mehr so schnell, und im Eiltempo hinter mir herzurennen hielten beide nicht mehr für nötig. Rad fahren macht aber keinen Spaß, wenn man alle fünfzig Meter absteigen und warten muss. Da ist Laufen dann das kleinere Übel.
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