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A wie Absetzer Unsere hießen Bonny und Kyra und waren zwei ganz entzückende Haflingermädchen. Jedenfalls am Anfang. Später änderte sich das. Vor allem bei Bonny. Wenn man an Fohlen denkt, sollte man das immer in der Mehrzahl tun. Einzelkinder entwickeln mitunter recht unangenehme Eigenschaften und Verhaltensweisen.
Ein 'fertiges' Fohlen zu kaufen hat gegenüber einem selbstgezogenen den Vorteil, dass man von vorneherein weiß, was man bekommt. Man kann Geschlecht und Farbe bestimmen, und man kann es im Hinblick auf den späteren Verwendungszweck aussuchen. Manchmal liegt man damit sogar richtig.
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Wir hatten uns für Haflinger entschieden, weil wir später zweispännig fahren wollten. Daraus wurde aber nie etwas, weil Bonny sich entschieden weigerte, etwas hinter sich herzuziehen. Dabei waren ihre Eltern, Großeltern und Geschwister als Fahrpferde im Einsatz.
Kyra dagegen fand die Idee, Autoreifen oder Weidepfähle von einem Ort zum anderen zu schleppen, einfach toll. Zum Ausgleich hatte sie anfangs für Sattel und Reiter wenig übrig, sie kam nämlich - aus einer Reitpferdezucht!
 B wie Bodenarbeit Mit jedem neuen
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Pferd, das in unsere Herde kommt, mache ich erst mal Bodenarbeit. Dabei kann man nämlich gleich die Rangordnung klären und eventuell auftretende Meinungsverschiedenheiten friedlich bereinigen. Mit einem Pferd Bodenarbeit zu machen ist äußerst lehrreich. An der Hand lernt man den Vierbeiner sehr schnell und sehr gut kennen.
Und ganz nebenbei lernt man dabei auch eine Menge über sich selber. Meine ersten Versuche in dieser Richtung verliefen noch ziemlich chaotisch. Die Verständigung zwischen mir und dem Pferd, das ich an der Hand hatte, war alles andere als vollkommen. Sie bedurfte häufig der 'Übersetzung' durch den - gottseidank! - anwesenden Lehrer.
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