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  TOVERO-MAGAZIN Ausgabe 2011-10 AUSGABE
2011-10


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Christa Schütt: Ach, Sie haben Pferde - Jahreslauf im Offenstall
// Christa Schütt


 Pferdehaltung rund ums Jahr im Freien
"Horch mal, ich glaube, sie kommen!" Ute blieb stehen und suchte den Himmel mit den Augen ab. Gespannt folgte ich ihrem Blick; denn ich hatte das Gleiche gehört wie sie. Den rauen Schrei der Wildgänse. Einen Augenblick später sahen wir sie. In geordneter Formation flog eine kleine Schar Wildgänse über uns in Richtung Nordosten. Die ersten großen Zugvögel des Jahres waren da.

"Jetzt wird es bald Frühling", freute ich mich. Ute sah mich mitleidig an. Der Februar war gerade mal zwei Tage alt. "Die haben sich bestimmt nur verflogen." Sie irrte sich. In den folgenden Tagen wurden die Gruppen, die über unsere Weide flogen, immer größer.

Kraniche tauchten auf und Schwäne, und schließlich kamen auch die Störche, die jedes Jahr auf dem alten Schornstein der Tischlerei nisten und ihre Jungen aufziehen.

Sie besuchen uns oft und schreiten gelassen zwischen den Pferden herum, die von den großen Vögeln keine Notiz nehmen. Sogar der Kuckuck war dieses Mal früh dran. Als er zu rufen begann, gab es keinen Zweifel mehr. Der Frühling war da.

Früher, als ich noch keine Pferde im Offenstall hatte, war ein Jahr für mich einfach ein Jahr. Jedes hatte dreihundertfünfundsechzig Tage - die Schaltjahre eins mehr -, zwölf Monate und vier Jahreszeiten. Im Frühling wartete man auf den Sommer,

auf Sonnenschein und Badewetter. Im Herbst begann man auf einen weißen, schneereichen Winter zu hoffen. Jedenfalls taten das die Nicht-Autofahrer.

Erst nach meinem Umzug aufs Land lernte ich die Jahreszeiten wirklich kennen, lieben - und manchmal auch hassen. Wer Pferde in eigener Regie hält, sieht Sonne, Regen, Schnee, Kälte, Sturm und Hitze mit völlig anderen Augen als ein 'normaler' Mensch. Meine Wünsche an das Wetter unterscheiden sich zeitweise ganz erheblich von denen meiner pferdelosen Freunde.

Nehmen wir nur das Frühjahr. Es kann trocken sein oder nass, kalt oder warm - als Pferdemensch hat man fast immer etwas daran auszusetzen. Man schimpft, wenn es zuviel regnet,

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