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  TOVERO-MAGAZIN Ausgabe 2011-09 AUSGABE
2011-09


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Christa Schütt: Ach, Sie haben Pferde - Land unter und andere Katastrophen
// Christa Schütt


Der Reitplatz säuft ab
"Wenn das so weitergallert, kannst du den Kurs vergessen!" Ute zog sich die Kapuze fast bis auf die Nasenspitze und schielte nur noch mit einen Auge darunter hervor, während sie angewidert durch die Pfützen auf der Straße stapfte. Es waren so viele, dass man ihnen nicht mehr ausweichen konnte. Und immer noch kam Nachschub von oben herunter.

"Ach was, das wird schon noch aufhören", behauptete ich mit ungebrochenem Optimismus. Die vergangenen Jahre hatten mich gelehrt, dass allzu frühe Aufregung meistens überflüssig ist. Die Devise 'dat löppt sick allens taurecht' stimmte auffallend oft. "Bis jetzt hat es noch immer geklappt. Richtig im

Stich gelassen hat uns das Wetter noch nie." "Es hat aber auch noch nie so gegossen", kam es missmutig unter der Kapuze hervor. "Am besten bläst du alles ab." "Quatsch! Der Kurs ist erst in drei Tagen. Bis dahin ist doch längst alles abgetrocknet."

Die Tatsache, dass der größte Teil meiner 'Ranch' durchlässigen Heideboden hat, ist nur in trockenen Sommern ein Nachteil. Bei lang anhaltendem Regen, nach Wolkenbrüchen oder zur Zeit der Schneeschmelze ist der Sand ein unübertroffenes Plus. Er schluckt Wasser weg wie nichts.

Zur Zeit sahen die Ausläufe allerdings ziemlich schlimm aus. Wo vor den Ställen der befestigte Grund aufhörte, war eine

einzige, riesige Pfütze entstanden. Weiter hinten, zum Reitplatz hin, gab es aber noch genug trockene Stellen auf denen die Pferde sich wälzen konnten. So war es schon öfter gewesen, wozu also aufregen?

Als wir nach Hause gingen, regnete es immer noch und auch in der Nacht schüttete es weiter. Erst gegen Morgen hörten die Wolken langsam auf, ihren nassen Inhalt auf die Erde zu schicken. Ich atmete auf - und zwar genau so lange, bis ich bei den Pferden angekommen war. Da verschlug es mir zunächst einmal die Sprache. Der ganze Weg vom Tor bis zu den Ställen - immerhin gut hundert Meter - stand unter Wasser! Das hatte es noch nie gegeben.

Ich brauchte ein paar Minuten, um mich von

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