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  TOVERO-MAGAZIN Ausgabe 2011-07 AUSGABE
2011-07


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Christa Schütt: Ach, Sie haben Pferde - Seniorenheim im Offenstall
// Christa Schütt


Ein altes Pony, dem es bestens geht...
Als ich in Sachen Pferdehaltung noch ziemlich grün war, träumte ich manchmal davon, eines Tages einen Gnadenhof aufzumachen. Ich wollte alte, ausgediente Reitpferde kaufen und ihnen einen schönen Lebensabend bereiten. Ganz so ist es nicht geworden. Die Idee scheiterte unter anderem an den Kosten, von denen ich damals natürlich noch keine Ahnung hatte.

Aber immerhin habe ich es zu einem 'Seniorenheim' für unsere Pferde gebracht. Auch das geht ins Geld, aber ich finde, jeder Euro ist gut angelegt. Meine (unsere) Pferde in Frieden alt werden zu sehen, ist etwas, auf das ich keinesfalls verzichten möchte, selbst wenn dadurch die Haare auf

meinem Kopf weniger werden.

Rebell war der erste, den ich in Rente schickte. Er war alles andere als begeistert von dieser Idee. Wenn wir ohne ihn ausritten, wieherte er zornig hinter uns her und tobte auf steifen Beinen im Auslauf herum. Wie konnten wir es wagen! Er wollte partout nicht einsehen, dass seine Zeit als Reitpferd abgelaufen war.
"Dicker, es geht wirklich nicht", erklärte ich ihm. "Du hast einfach zu viel Ehrgeiz."

Rebell wollte immer an der Spitze gehen, und das schaffte er nicht mehr, weil alle anderen inzwischen viel flotter waren als er. Sie

überholten ihn sozusagen im Schlenderschritt, was ihn maßlos erbitterte. Er nahm dann die Beine in die Hand und versuchte, wieder nach vorne zu kommen. Dabei verausgabte er sich so, dass er in kürzester Zeit klatschnass war und keuchend stehen bleiben musste.

Mit der Zeit gewöhnte Rebell sich an sein Rentnerdasein. Als dann die Fohlen in seine Obhut kamen, verschwendete er keinen Gedanken mehr an Ausritte. Er durfte nämlich mit seinen 'Kindern' spazieren gehen. Stolz wie ein Spanier führte er sie durchs Dorf, damit sie die große, weite Welt kennenlernen konnten.
Die nächste, die aufs Altenteil wechselte, war Winnie. Bei ihr war alles ganz anders. Sie selber war es, die Tag und Stunde bestimmte. Allerdings dauerte es

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