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Wir schreiben das 16. Jahrhundert – Planwagen stehen an einem windgeschützten Platz in der Nähe einer irischen Kleinstadt. Bunte Kleider legen ein Zeugnis des Wesens ihrer Besitzer ab, die die Kunst des Überlebens in jeglicher Situation in Perfektion beherrschen.
Bunt gescheckte Pferde grasen zwischen dem geselligen Treiben und fühlen sich sichtlich wohl in der Freiheit des Umherwanderns mit ihren »Travellern«. Leise ertönt Musik und gibt der Stimmung eine Färbung wie aus einer anderen Welt. Dazwischen klingt es hell »Tinn-kerr, Tinn-kerr«, der Ton des Kesselflickers, wenn der Hammer das Metall berührt...
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 Die Historie: Die Ursprünge dieser Pferde, die immer noch nicht in einer Rasse definiert sind, führen uns zu den Zigeunern, die als Nomaden umherzogen. Sie lieben heute noch farbige Pferde und besitzen fast schon traditionell die Kunst des Heilens und Fühlens bei Tieren, die von groben Händen enttäuscht wurden. Es gibt noch immer keine planmäßige oder organisierte Zucht dieser beeindruckenden Vierbeiner in ihrer Heimat.
»Abstammungen« werden – wenn überhaupt – nur mündlich
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übermittelt und sind schwer nachzuvollziehen. Im Ursprungsland gelten Sie als »Typ« und werden als eigenständige Rasse nicht anerkannt. In Fachbüchern über Rassekunde findet sich wenig über die irischen Pferde für Liebhaber. Welche Pferde der britischen Inseln exakt beteiligt waren? Wer weiß, es können fast alle gewesen sein. Je nach Betrachtungsweise werden sie als Pferde, Ponys oder auch Kaltblüter beschrieben.
 Welche Merkmale zeichnen diese Pferde aus?
Exterieur: Tinker sind unverkennbar: Ihre Bandbreite reicht vom Pony bis zur Größe eines gestandenen Kaltblüters. Ob braun-weiß oder
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