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Immer wieder werde ich in der Praxis mit Pferdekäufen und - auch häufig - mit Pferdefehlkäufen konfrontiert, daher soll dieser Artikel einmal die wichtigsten Aspekte zum Thema Pferdekauf zusammenfassen.
Gesundheit Das wichtigste Kriterium - neben der Sympathie für den auserwählten neuen Freizeitpartner Pferd - ist die Gesundheit. Auch wenn der zukünftige Pferdebesitzer beim Proberitt rundum zufrieden ist und die Chemie zwischen Pferd und Reiter zu stimmen scheint, können künftige Ritte grundsätzlich nur mit einem gesunden Pferd dauerhaft für Freude sorgen.
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Gleich, ob der zukünftige Pferdebesitzer ein gutmütiges und verlässliches Freizeitpferd für gemeinsame Ausritte in der Natur sucht oder Turnierambitionen pflegt und sein Herz für Siege in bestimmten Ausschreibungen schlägt: Voraussetzung ist eine langfristige und stabile Gesundheit des Pferdes!
Selbstverständlich kann ein Pferd jederzeit krank werden, doch sollte beim Kauf, sofern das Pferd reitbar sein sollte bzw. reitbar werden sollte, das Hauptaugenmerk auf ein gesundes Pferd gelegt werden. Vor allem dann, wenn man dem neuen Partner auch gewisse Leistungen abverlangen will,- und sei es nur bei regelmäßigen "gemütlichen Ausritten".
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Kranke Pferde bzw. Beistellpferde kaufen Ausgenommen sind bei dieser Betrachtung Pferde, die nicht „genutzt“ werden sollen, sondern lediglich als „Beisteller“ und/oder Familienmitglied vorgesehen sind. Aber auch, wenn gesundheitliche Handicaps klar definiert sind und das künftige Familienmitglied "bewusst krank" gekauft wird, ist es wichtig zu wissen, in welchem Stadium sich die Krankheit befindet.
Dies aus verschiedenen Gründen: Erstens muss abgeklärt werden, ob das Pferd überhaupt noch Lebensqualität erfährt bzw. erneut eine gewisse Lebensqualität erlangen kann. Zweitens sollte dem künftigen Pferdebesitzer, insbesondere bei
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