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Dieser alte Spruch traf auf mich durchaus zu. Rebell zeugte zwar keine Fohlen, und bekommen hat er natürlich erst recht keine, aber dennoch war er Schuld daran, dass meine kleine Herde allmählich immer größer wurde, ohne dass mir wesentliche Kosten entstanden. Wenn das kein Glück war! Angefangen hatte es ganz harmlos mit der Frage: "Wollen Sie Mara kaufen? Sie kriegen sie auch zum Freundschaftspreis."
Ich überlegte ungefähr fünf Sekunden, dann sagte ich ja. Der geforderte Preis war zu verführerisch. So billig würde ich nie wieder ein Pferd bekommen. Außerdem hatte ich inzwischen festgestellt, dass drei Pferde nicht wesentlich mehr Arbeit
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machen als zwei und ein viertes durchaus tragbar war. Um meine Entscheidung vor mir selber zu rechtfertigen, zählte ich mir alle Gründe auf, die dafür sprachen:
Erstens pflegten mich neuerdings meine Nichten und ihre Freundinnen in den Ferien zu besuchen. Und natürlich wollten sie reiten. Lindy und Rebell konnten also Unterstützung ganz gut vertragen; denn Winnie ritt ich selber.
 Zweitens hatte ich im Reitverein die Anfängergruppen übernommen, die von den anderen ehrenamtlichen Lehrern ein bisschen stiefmütterlich behandelt wurden. Nun tauchten 'meine' Kinder ziemlich regelmäßig auf meiner Weide auf. Dass sie nicht wegen meiner schönen
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Augen kamen oder weil ihnen das Mistsammeln so viel Spaß machte, war mir klar.
Wenn es sich einrichten ließ, nahm ich sie abwechselnd mit ins Gelände, was ihren Eifer, mir bei der täglichen Arbeit zu helfen, kolossal steigerte. Ein viertes Pferd würde den Spaß, den wir auf unseren Ausritten hatten, noch beträchtlich erhöhen.
Drittens war es gar keine Frage, dass eine weitere Stute für Rebell eine sehr willkommene Erweiterung seines Betätigungsfeldes darstellen, ihm also viel Freude machen würde. Für einen wahren Tierfreund ein ausreichendes Argument.
 Es gab aber
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