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Warum überhaupt müssen wir als Menschen an den Hufen unserer Pferde Manipulationen vornehmen? Wildpferde als Zehengänger leben im Ursprung in weiten Steppen, sehen niemals einen Hufschmied oder Hufpfleger und gedeihen dabei prächtig.
Das Bergzebra nennt die härtesten Hufe überhaupt sein eigen und lässt sich überhaupt nicht bearbeiten - es ist auch in freier Natur nicht notwendig. Bei ungerittenen Pferden ist der Abrieb sehr gering, so gering, dass überhaupt kein Hufschutz gegen Abnutzung notwendig wird - ganz im Gegensatz zur landläufigen Meinung.
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Wunderwerk Bewegungsapparat Um überhaupt zu verstehen, warum Pferdehufe korrekt stehen müssen, um keinen bleibenden Schaden an den Gliedmaßen der Pferde zu verursachen, sollte ein kleiner Blick in Zusammenhänge gewagt werden: Die Beine der Pferde mit ihren Hufen am Ende stellen ein Wunderwerk der Evolution dar.
 Pferde können damit ohne Muskelanspannung im Stehen dösen und auch schlafen. Im nächsten Atemzug kann das Pferd sein Eigengewicht mit der Beschleunigung eines sportlichen Wagens nach vorne katapultieren und damit seinen Reiter unsanft absetzen, wenn er nicht schnell reagiert.
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Die Beugesehne kann dabei eine Belastung im Tonnenbereich überstehen. Ihr Querschnitt beträgt zwei Zentimeter und steht damit High-Tech-Kunstfasern in nichts nach. Im Optimalfall kann diese Sehne dann auch noch über zwanzig Jahre ihren Dienst verrichten.
Der Vierbeiner kann mehr als 20 % seines Eigengewichtes nach vorherigem, entsprechendem Aufbautraining tragen. Es ist hier egal, ob dies im Schritt, Trab oder Galopp, über Sprünge und Gräben oder auch als Zugleistung absolviert wird.
Die Hufe agieren als Kreislaufpumpe, stellen
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