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  TOVERO-MAGAZIN Ausgabe 2010-09 AUSGABE
2010-09


INHALT

Seite 7 von 7
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Sicher im Parcours - Springreiten als kalkulierbares Risiko
// Ramona Dünisch

Der Lohn der Mühen - eine Platzierung in der Siegerehrung!!!
Jetzt wird es ein wenig kompliziert, weil alle Pferde unterschiedlich groß von der Widderristhöhe her gebaut sind und unterschiedlich lange Galoppsprünge absolvieren. Sicherlich kennen Sie den Galoppsprung Ihres Pferdes mittlerweile und können den Abstand einschätzen. Bei einem kleinen Galoppsprung rechnet der Versierte 3 Meter pro Sprung, bei einem größeren Pferd bzw. einem größeren Galoppsprung ist die Berechnungsgrundlage mit 4 Metern nachvollziehbar.

Oftmals passt deshalb der Abstand nicht zum gerittenen Pferd. Jeder muss dann selbst entscheiden, ob er vorwärts reitet und Gas gibt oder mit einem reduzierten Galoppsprung bzw. einem

weniger sein Glück versucht.
Grundsätzlich sollte das Pferd nicht aus dem Rhythmus gebracht werden - dies bitte stets im Auge behalten. Im Zweifel einfach auf Nummer sicher reiten und riskieren, dass das Pferd zu nah ans Hindernis herantritt. Vielen Pferden ist es äußerst unangenehm, zu groß abzuspringen und sie verweigern in solch einer erzwungenen Situation den Gehorsam.

Noch ein Wort unter vier Augen am Schluss
Springreiter leben arbeitsintensiver als ein Dressurreiter. Sie müssen nicht nur ihr Pferd pflegen und regelmäßig Trainieren. Nein, sie schleppen auch noch Hindernisse, Stangen, Unterbauten, alles mögliche durch die

Gegend.

Und wenn sie dies nicht tun und ihre Hindernisse einfach stehen lassen, weil der warme Grog oder die nette Freundin gerade angerufen haben und sie so überhaupt keine Lust mehr zum Wegräumen haben, werden sie zum großen Ärgernis der Reiter, die eine ganze Bahn reiten möchten und dies auch Zurecht. Bitte deshalb einfach das, was aufgebaut wurde, stets wieder aufräumen und die Reitanlage so verlassen, wie sie vorgefunden wurde bzw. noch besser, dann bleibt der Ärger überschaubar.

Text und Fotografien:
www.Ramona-Duenisch.de

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