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Über hundert fotografierte Springturniere brachten der Autorin dieses Beitrages einen Erfahrungswert, der unbezahlbare Einblicke in ein Metier vermittelt, das nur auf den ersten Blick mit sieben Siegeln versehen ist. Ob Springwettbewerb in der Klasse E, Springpferdeprüfung der Klasse A, Springprüfungen von L bis S - überall finden sich Pferde, die souverän an jeglichen Sprung herantreten, aber auch Tiere, die bereits beim ersten Anblick des für sie neuen Turniergeländes einen klar sichtbaren Krisenschub erleiden.
Was macht hier den Unterschied aus und welche Kriterien bewegen Pferd und Reiter zum im Vorfeld bereits kalkulierbaren Erfolg?
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Souveräne Reiter sitzen dann an der vielfältigen Bildauswahl am Computer und überprüfen die Springmanier ihres Pferdes mit exakten Bemerkungen - ohne jeglichen Selbstzweifel und mit sehr viel Sachverstand.
Welche Hausaufgaben bringen die Reiter weiter, egal ob es sich hier um den Hobbyspringreiter handelt, der bei einer herbstlichen Fuchsjagd feste Hindernisse überwinden will oder um den Berufsreiter, der nach seinen Siegen bewertet wird?
 Selbstkritik - der Lösungsansatz liegt auf der Hand Nicht das ständige Üben von gleichen Hindernissen auf dem heimisch bekannten Boden bringt Unabhängigkeit
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in jeder Situation. Die Pferde werden eher stumpf durch immer gleiches Trainieren von unveränderten Abläufen. Viele Reiter machen sich nicht die Mühe, einen Sprung immer wieder neu aussehen zu lassen und auch das eigenständige Kreieren eines flüssigen Springparcours bereitet sichtlich Kopfschmerzen.
Selbst wenn der Parcours auf dem stalleigenen Außenplatz oder in der Reithalle flüssig gelingt, heißt dies noch lange nicht, dass das junge oder mittlerweile turniererfahrene Pferd auf neuem Gelände zum Reiter vertrauensvoll reagiert und jede neue Aufgabe willig annimmt.
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