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IgE-Rezeptoren tragenden Zellen wie basophile Granulozyten (im Blut) oder Mastzellen (im Gewebe) binden und durch Allergene miteinander „vernetzt“ werden. Solchermaßen mit IgE-Antikörper besetzte Mastzellen setzen nach Kontakt mit Allergenen (wie Inhaltsstoffe des Mückenspeichels) das körpereigene Histamin frei, das von Mastzellen in so genannten Granulae gespeichert wird.
Die Histamin-Ausschüttung und die Freisetzung anderer Gewebsmediatoren führt zu den typischen allergischen Reaktionen (atopische Reaktionen) wie Schwellung, Juckreiz, Quaddelbildung u. a. m., in schweren Fällen sogar zum anaphylaktischen Schock.
 Je nach Region werden
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verschiedene Mücken für die Entstehung des Sommerekzems verantwortlich gemacht; in unseren Breiten vor allem Culicoides-Spezies, auch Gnitzen genannt. Ein Insektenscreening in spezialisierten Labors kann Aufschluss geben, ob Culicoides die Ursache des Ekzems ist und sichert damit die Diagnose Sommerekzem.
Weitere „insektenallergische Dermatitiden“ werden von anderen Mückenarten, wie Simulium species (Kriebelmücken), Tabanus species (Bremsen) oder Culex species (Stechmücken) verursacht. Stechmücken sind außer auf Island weltweit verbreitet. Als Brutplätze dienen stehende oder langsam fließende Gewässer. Auch windgeschützte Gegenden laden die Mücken zum Brüten ein. Fehlen diese Voraussetzungen, gibt es auch keinen Bedarf an Blut, der ausschließlich für
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tragende Weibchen von Bedeutung ist, weil nur diese weiblichen Mücken Blut saugen.
Die Stechmücken sind 1-4 mm groß, haben einen behaarten Körper und einen Stechrüssel. Die Entwicklung der Mücken geht im Wasser vor sich. Aus dem Ei entwickelt sich über verschiedene Larvenstadien innerhalb von 2 – 5 Wochen die Mücke. Nach dem Blutsaugen legt eine einzelne Mücke bis zu 400 Eier. Zum Vermehren benötigt die Mücke also Blut und hat sich dafür unser Pferd ausgesucht.
 Hauptsächlich stechen sie an der Schweifrübe, dem Mähnenkamm, auf der Kruppe und an der Bauchnaht; bezeichnenderweise stehen an diesen Körperstellen die Haare senkrecht. Zur
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