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Hochdosierte Antibiotika-Behandlung mit Oxytetrazyklin und Sulfatrimethoprim – mindestens zwei Wochen lang. Bei Gelenkproblemen können Salben und Einreibungen Linderung bringen. Präparate mit Antioxidantien wie Vitamin A, C und E sowie die Einnahme des Spurenelements Selen, unterstützen den Genesungsverlauf (Recover-Horse, Dimaxx). Mit geeigneten Zusatzfuttermitteln (Pro Digest, Lexa oder Magnozym, Iwest) wird die antibiotikageschwächte Darmflora saniert.
 Die Erreger der Ehrlichiose (=granulocytäre Ehrlichiose), Ehrlichia equi, werden wie die Borreliose durch Zecken übertragen. Die Infektion kann klinisch unauffällig verlaufen oder mit Symptomen wie Apathie, Fieber, Ödemen an
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der Unterbrust und beschleunigtem Herzschlag einhergehen. Auch Hufrehe und Nierenversagen wurden als Folgeerkrankungen beschrieben. Weil die Anzahl der Thrombocyten (Blutplättchen) vermindert ist, besteht eine Gerinnungsstörung, die sich in Mikroblutungen der Haut äußert. Die Diagnose wird über einen gefärbten Blutausstrich gestellt, in dem die Erreger als Maulbeerform (Morula) in den neutrophilen Granulocyten (bestimmte Form der weißen Blutkörperchen) nachgewiesen werden können. Diese befallenen weißen Blutzellen (Leukocyten) lysieren, wodurch die Ehrlichien freigesetzt werden und neue Zellen infiziert werden können. Auch mit der PCR (Polymerase-chain-reaction) und der Immunfluoreszenz kann der Erreger im Blut nachgewiesen werden.
Therapie
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Das Mittel der Wahl ist Doxycyclin, das zwei bis drei Wochen lang verabreicht werden muss. Für die Ehrlichiose gilt dieselbe Vorbeuge wie für die Borreliose – die Zecke am Pferd muss so schnell wie möglich entfernt werden.
Renate Martin www.pferde-hp.de
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