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Wie entsteht ein Sommerekzem? Das als Sommerekzem (fälschlicherweise oft als Sommerbluten) bezeichnete Krankheitsbild ist ein hauptsächlich während der Sommermonate auftretendes, meist auf die dorsalen Körperregionen (Mähnenkamm, Schweifrübe) beschränktes, durch Mücken ausgelöstes allergisches Ekzem. Oft ist jedoch auch die Bauchnaht Angriffspunkt der Insekten. Inzwischen ist eindeutig nachgewiesen, dass es sich beim Sommerekzem um eine Überempfindlichkeitsreaktion (Allergie) einzelner Pferde gegen Inhaltsstoffe des Speichels von Mücken handelt.
Beim Sommerekzem handelt es sich um eine
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Allergie vom Sofort-Typ, auch Typ-I-Allergie, die am meisten vorkommende Allergieform bei Pferden. Nach einer kurzen Sensibilisierungsphase kommt es zu einer übersteigerten Reaktion zwischen körperfremdem Antigen und einem Antikörper oder zwischen körperfremdem Antigen und T-Lymphozyten. Antikörper oder synonym Immunglobuline stellen so genannte Glykoproteine dar. Sie werden von den B-Lymphozyten und Plasmazellen als Reaktion auf Fremdstoffe gebildet und an die Körperflüssigkeiten abgegeben.
Man teilt Antikörper in fünf Klassen ein: IgG, IgM, IgA, IgD und IgE. Das für allergische Reaktionen mitverantwortliche Immunglobulin ist das IgE (IgE-Antikörper oder Immunglobulin der Klasse E, auch Reagin genannt). Trifft ein Antigen auf einen B-Lymphozyten, der
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den passenden IgE-Antikörper auf seiner Zelloberflächen-Membran trägt, so verbinden sich die beiden Kompononten in einer Antigen-Antikörper-Reaktion.
 Daraufhin wandelt sich der B-Lymphozyt in eine Plasmazelle um und diese beginnt sich zu klonen, das heißt, es werden Millionen erbgleicher, identischer Nachkommen gebildet. Die geklonten Zellen produzieren massenhaft IgE-Antikörper, die sowohl bei Parasitenbefall als auch bei Allergien vom Sofort-Typ eine entscheidende Rolle spielen.
Allergiesymptome treten aber erst dann auf, wenn sich diese IgE-Antikörper nach dem Schlüssel- Schloss-Prinzip an die Oberfläche von spezialisierten,
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