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Ich hatte gerade ein Buch für einen deutschen Verlag fertig gestellt und der Scheck kam. Endlich hatte ich das Geld mir meinen Lebenstraum zu erfüllen – ein eigenes Pferd. Ich reite seit ich 3 Jahre alt bin, habe dann mit 15 Jahren bei Dieter angefangen Western zu reiten und diese Reitweise faszinierte mich so dass es für mich nur eines gab – ein Westernpferd.
Ich wollte nichts besonderes, einfach ein liebes, anhängliches Pferd mit dem man alles machen konnte. Also rief ich bei Dieter an, da ich wusste dass er immer einige Verkaufspferde hatte. „Ja, ich hab was für dich!“ sagte er als ich ihm mein Traumpferd beschrieben habe „Der Shadow
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wäre genau richtig für dich!“ „Aber nicht DER SHADOW, oder?“
Ich erinnerte mich noch an das wilde Pferd, hatte ich doch vor einem Jahr bei Dieter auf der Weide fotografiert und Shadow hatte mich fast umgerannt. „Doch, doch, er ist jetzt 4 Jahre alt und ganz anders als früher. Komm doch einfach her und schau ihn dir an, glaub mir, das ist dein Pferd!“
 Doch ich war mir da nicht ganz sicher. Ich hatte keine Erfahrung mit jungen Pferden und traute mir nicht zu solch ein Pferd wie Shadow zu reiten, geschweige denn weiter auszubilden. Aber Dieter redete so lange auf mich ein, bis ich dachte, na ja, anschauen kostet ja nichts. Das war der 13te
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Januar 2000 – ein kalter, regnerischer Tag.
Doch Dieter kam mir freudestrahlend entgegen und zog mich gleich in Richtung Paddock. Und da stand er – mit einer viel zu großen, halb zerrissenen Pferdedecke, das einzige was noch weiß unter dem ganzen Dreck hervorschimmerte waren die Ohren. Shadow tänzelte nervös hin und her, schien zum zerreißen gespannt und ließ uns keine Sekunde aus den Augen.
„Geh mal hin, geh mal hin!“ Dieter SCHOB mich regelrecht vor das Gatter und ich dachte, na ja, rein aus Höflichkeit sollte ich das Pferd mal begrüßen…. Da wurde Shadow plötzlich ganz still und sah mich mit schief gelegtem Kopf an. Dann streckte er mir die Nase entgegen, schnupperte und
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