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Unverschämt lange Mähnen, tiefschwarze Färbung des Haarkleides und ein langer Kötenbehang zeichnen sie aus - große Schauvorführungen sind fast nicht denkbar ohne die hohe Aktion ihrer Vorderbeine. Gleichzeitig strahlen diese Tiere eine tiefe innere Ruhe aus hinter ihren dunkelbraunen Augen, die über den kleinen samtweichen Nüstern sitzen. Vorausgesetzt man sieht das Funkeln überhaupt, versteckt von der Pracht der meterlangen Haare.
Parade-Reiter lieben den Kontrast zum Dunkel und tragen bevorzugt weiße, rote oder goldene Kleidung, um zu ihren Pferden das passende Pendant zu bilden. Die Menge der Zuschauer verstummt, wenn die stolzen
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Rösser die Manege betreten: Die Welt des Zirkus bringt vom Teena-ger bis zum Greis den Pferdeleuten und vor allem auch den Laien die gelehrigen Friesen in ihrem vielfältigen Metier näher.
 Vor der Kutsche zeigen sie ihr feines Temperament ebenso wie unter dem Dressursattel. Spanischer Schritt ist fast wie ein Naturtalent bei ihnen ausgeprägt und kommt dem Imponiergehabe dieser Pferderasse sehr entgegen. Die großrahmigen und wuchtigen Rappen zaubern überall ein exotisches Bild und bleiben dabei gleichzeitig ein bodenständiges Tier mit eigenwilliger Ausstrahlung.
Die Historie: Will man den Beginn
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dieser Rasse verfolgen, sieht man sich rasch in die Zeiten des Römischen Reiches zurückversetzt: Julius Caesar regierte, als die feinen Rappen entstanden. Der germanische Volksstamm der Friesen, der dem Friesenpferd seinen Namen gab, hatte sich an der Nordsee im Gebiet des nördlichen Frieslands niedergelassen. Sie ritten eine Pferderasse, die sich von den damals gebräuchlichen Kaltblütern stark unterschied.
Archäologische Fundstücke beweisen, dass diese Friesenpferde rund 150 cm Stockmaß besaßen und über eine sehr gute Trabaktion verfügten. Mit dem Friesen der Neuzeit waren sie natürlich längst nicht zu vergleichen. Hierzu war noch ein
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