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Die Frage kam gleichzeitig von links und rechts. Alle Umstehenden, die wie ich mit ihrem Glas Begrüßungssekt in der Hand darauf warteten, dass das nebenan aufgebaute Buffet endlich freigegeben wurde, hatten die gutmütig- spöttischen Worte unserer vorbeieilenden Gastgeberin gehört: "Na, du Rossebändigerin, was machen deine Zossen?"
Ilka konnte es einfach nicht lassen, mich mit einer beiläufigen Bemerkung der Meute zum Fraß vorzuwerfen. Ich kannte das, rechnete vorsichtshalber von vorneherein damit und war deshalb auf das jedes Mal einsetzende 'Verhör' vorbereitet.
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Diesmal war es nicht anders. "Was für Pferde haben Sie denn? - Reiten Sie Turniere? - Müssen Sie jeden Tag reiten? - Wer pflegt sie?" Und so weiter, und so weiter. Bei der unvermeidlichen ersten Frage gibt es zwei immer wiederkehrende Varianten. Sie sind mir genauso vertraut wie die Blicke, die sie begleiten. "Ach, Sie haben Pferde?"
 Misstrauisch, ungläubig oder auch herablassend, in jedem Fall aber mit dem unausgesprochenen Nachsatz versehen: So sehen Sie aber gar nicht aus! kommt die Frage bei den einen. Viel sagende Blicke streifen meine 5-Pocket-Jeans, die fast schon mein Markenzeichen sind. Von denen daheim, die ich zur Arbeit bei den Pferden und zum Reiten trage,
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unterscheiden sie sich nur darin, dass sie noch fleckenlos sauber sind. Was sich allerdings im Laufe des Abends leider ändert.
Auch meine, wegen ihrer vielen Taschen äußerst praktische Weste, die ich über Bluse, T-Shirt, oder Pullover trage und die mir die sonst übliche Handtasche ersetzt, erregt Aufmerksamkeit. Ebenso die derben Sandalen, die Sonntagsausgabe meiner Alltagstreter. Immerhin trage ich heute keine Gummistiefel. Als nächstes wird mein Kopfputz gemustert, dem zum frisieren der Naturkamm genügt (fünf Finger einer Hand).
Zuletzt wird dann noch entdeckt, dass ich weder Uhr (steckt in der Hosentasche) noch Schmuck trage und das Misstrauen wächst. Sieht so etwa eine
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