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Ob Wirtschaftskrise, teure Benzinpreise oder fallende Beschäftigungs- zahlen: Die Freude am Turnier und der Start in unterschiedlichen Prüfungen ist ungebrochen! Nach vier Jahren Turnierfotografie und fast 100 fotografierten Turnieren konnte ich mir ein Bild vom Dressur- und Springreiter machen, das über die Jahre immer wieder sehr ähnliche Züge annimmt.
Nicht nur ich selbst bin bei einem unbekannten Turnierort neugierig, aufgeregt und ein bisschen nervös. Gleich am frühen Morgen begegnen mir Männlein und Weiblein vor der Toilette, die leicht aufgelöst von einem aufs andere Bein trippeln. Vergessene Reitstiefel, gerissene Sattelgurte,
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Helme, Kappen, Jacken - alles kann vergessen, verlegt, verschmutzt werden und dies natürlich stets zum falschen Zeitpunkt.
Aus aufgeregten entnervten Reitern, zugehörigen nervösen Pferden, vielleicht noch angespannten Eltern, die ihre Sprösslinge auf dem Siegerpodest sehen wollen und ebenso gestressten Veranstaltern entsteht ganz schnell eine explosive Mischung.
Rasch fällt dann ein nicht mehr wirklich freundliches Wort, es wird gemosert, beschimpft und oftmals sogar beleidigt. Alles Dinge, die vermieden werden können, wenn im Vorfeld ein bisschen darüber nachgedacht wird, wie diese Problematik überhaupt erst entsteht.
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Zuhause hat's doch noch so schön geklappt... Schöne Pferdefotos beim Turnier sind abhängig von entspannten Reitern und entspannten Pferden, denn es kann immer das fotografiert werden, was vor der Kamera auch tatsächlich passiert. Verzerrte Gesichter in der Dressur und aufgerissene Mäuler machen sich nicht gut an der Wand als bleibende Erinnerung...
Reiter sind keine Tierquäler - beileibe nicht, sonst würden sie es nämlich überhaupt nicht bis zum Turnierplatz schaffen. Sie stehen unter Druck, stellen sich selbst unter das Zepter des erhofften Erfolges und
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