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Das Problem mit Shadow war dass schon bevor er zu Dieter kam sich wohl einige Leute an ihm versucht hatten. Ein junges, „rohes“ Pferd, das aber noch keine schlechte Erfahrungen gemacht hat, macht beim ersten Trainieren und Einreiten auch manchmal gefährliche Sachen – aber wenn es nie von den Menschen enttäuscht wird hören diese Kaspereien schnell auf.
Shadow hielt überhaupt nichts von Menschen, die waren in Ordnung wenn sie Futter brachten, aber ansonsten wollte er mit diesen seltsamen Wesen nichts zu tun haben! Auf Dieters Weide kam Shadow dann zum ersten Mal in seinem Leben in eine Herde – aber er hatte immense Probleme seinen Platz zu
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finden. Er hatte ja nie lernen können wie man sich in einer Herde zu verhalten hat.
Er suchte immer Streit und ärgerte die anderen – aber der Herdenchef brachte ihm schon recht schnell Manieren bei. Shadow fand jedoch in Haflingerwallach „Stürmer“, ein super ausgebildetes Western- und Trickpferd von Dieter, einen liebenswerten Kumpel. Das ungleiche Paar – Stürmer wog wohl fast doppelt so viel wie Shadow – war bald unzertrennlich und wohl das erste Mal in seinem Leben erfuhr Shadow was Freundschaft und Geborgenheit war.
 Es verstrichen einige Wochen, in denen Shadow Dieter nur sah, wenn der ihm sein Futter brachte. Und dann änderte Dieter
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langsam seine Taktik. Denn jeden Tag wenn er auf die Weide ging, begrüßte er ALLE anderen Pferde und beschäftigte sich mit jedem anderen Pferd, doch Shadow ließ er einfach links liegen.
Die ersten Wochen fand Shadow das wohl auch ganz in Ordnung - doch als dann ein Monat verstrichen war schien der kleine Kerl etwas nachdenklich zu werden. Er ließ Dieter keine Sekunde aus den Augen wenn dieser auf die Weide kam. Im zweiten Monat stand Shadow dann immer ganz vorne am Zaun und beobachtete Dieter bei der Arbeit auf dem Hof. Irgendwie schien er es nicht ganz zu verstehen was Dieter eigentlich vorhatte – ob er WIRKLICH nichts von ihm wollte??
Was Shadow damals nicht wusste war, dass
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