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Es wurde eine Stute. Das entschied unsere weitere Suche, die viel einfacher wurde, als wir gedacht hatten. Nach Haflingerzüchtern muss man in unserer Gegend nicht lange suchen. Wir fanden einen in der Nähe, der genau das hatte, was uns vorschwebte. Ute überlegte nicht lange und machte den Handel perfekt. Nur drei Wochen später traf mich eine völlig unerwartete Nachricht wie ein Hammerschlag. Monas Fohlen war eingegangen.
Also noch mal los und weitersuchen, hieß jetzt die Devise. Und wieder hatten wir das Glück, schnell fündig zu werden. Bei einem kleinen Züchter stießen wir auf ein bildhübsches, äußerst lebhaftes Pferdekind. Die kleine Stute war alles andere als bange. Selbstbewusst rannte sie im Stall herum,
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unbekümmert um die Tatsache, dass Mama schon auf dem Weg zur Weide war.
Rotzfrech schaute sie in jeden Winkel, überhörte großzügig alles Rufen und Locken, bockte ausgelassen über den Hof und jagte mit fliegendem Stöpselschwänzchen über die Wiese. Die Kleine strahlte pure Lebensfreude und sehr viel Übermut aus. Ich war hellauf begeistert. "So ungefähr muss Rebell einmal gewesen sein!"
 "Dann kannst du nur hoffen, dass die Kleine ihm nicht auch sonst nachschlägt", grinste Ute. "Ich kenne ihn ja nur als alten Herrn, aber nach dem, was du so von ihm erzählt hast ... Bist du sicher, dass du so was noch mal
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haben willst?""Bin ich!" Ich hatte keinerlei Zweifel an der Richtigkeit meiner Wahl. Bonny war genau das, was ich mir wünschte.
Sie hatte Temperament, war unerschrocken, selbstständig, neugierig, frech und offenbar mit allerbesten Nerven ausgestattet. Was wollte ich mehr. "Also, mir wäre sie ja ein bisschen zu selbstständig", stellte Ute fest. Ich winkte ab. Verliebte kann man eben nicht belehren.
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