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gelangen Fäulnisbakterien in den Strahl der Hufe - diverse Krankheiten bis hin zum Hufkrebs finden hier einen perfekten Nährboden. Eine akzeptablere Form der Matratze ist gegeben, wenn täglich peinlichst auch hier sauber gehalten wird, eine frische Lage Stroh vorhanden und ein Gefälle angelegt ist, das Urin und Wasser etc. sofort ablaufen lässt. Spätestens nach einem Monat sollte auch hier alles aus der Box entfernt und komplett neu eingestreut werden. Die Beschädigung der Matratze ist zu vermeiden.
Allerdings neigen viele Pferde dazu, um Futter zu betteln oder ihren Unmut durch Scharren mit den Hufen kund zu tun. In diesem Falle sollte die aufgewühlte Matratze etwas früher erneut aufgebaut werden. Ein Vorteil der Matratze sollte allerdings auch noch
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erwähnt werden: Manche Pferde, vor allem die älteren Semester, legen sich viel lieber auf die dicke, isolierende und weiche Schicht. Vor allem auch dann, wenn in Phasen von Erkrankung das Körpergewicht reduziert ist. Probieren Sie es einfach einmal aus, wenn Ihnen Erfahrungswerte zu diesem Thema noch fehlen. Eine Gummimatte auf kaltem Winterboden mit einer Schicht Stroh oder Sägespäne ist hier allerdings eine Alternative, die ebenfalls funktionieren kann.
Übrigens: Die Recherche zu diesem Thema entstand ganz beiläufig. Es sind immer die kleinen Winke mit dem Zaunpfahl, die ein Thema ins Rampenlicht rücken lassen. Ob jetzt mit dem Handrechen, einer Pferdeäpfelschippe, dem so genannten Mistboy oder einer
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Mistgabel ans Werk gegangen wird, ist dem Pferde egal - Hauptsache es wird regelmäßig getan. Als kleine Anmerkung: Wie wäre es mit der Einführung eines Tages des Pferdeapfels? Ein jeder sollte einmal den Mistboy oder die Mistgabel an diesem Tag in die Hand nehmen, der normalerweise dafür bezahlt, dass gemistet wird. Ein jeder Mensch erkennt den Wert einer Tätigkeit erst an, wenn er es einmal am eigenen Leibe gespürt und eventuell sogar Schwielen an den Händen davongetragen hat. Das Reiten erhält dann einen ganz anderen Stellenwert - von der Basis heraus gewachsen!!
Text und Fotografien: www.Ramona-Duenisch.de
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