|
Der verhasste Pferdeapfel Viele Pferdebesitzer haben sich nach endlosen Jahren in Selbstversorgung und reiflicher Überlegung von ihren gesamten Rössern getrennt. Fragt der besonnene Zeitgenosse nach, warum dies so plötzlich geschehen konnte, erhält er eine Antwort, die auf den ersten Blick mehr als verwundert: "Wir waren es leid, immer wieder morgens früh aufzustehen, Pferde zu füttern und dann Berge von Mist zu transportieren. Entweder auf den Koppeln, im Stall oder auf den Außenplätzen.
Wir genießen es heute, auszuschlafen, Ausflüge unternehmen zu können ohne ein schlechtes Gewissen zu haben
|
 |
und wir vermissen nichts!"Ist dem wirklich so oder ist das angenehme Leben vielleicht doch erstrebenswert? Gibt es vielleicht einen Weg dazwischen, der diese finale Entscheidung verhindern kann?
 Und wenn er einmal nicht kommt? Noch viel schlimmer als die Folgen der Mistverteilung eines Pferdes ist die Tatsache, wenn aufgrund einer Kolik jeglicher Pferdeapfel ausbleibt. So mancher, der den Pferdeapfel verfluchte, wenn er auf der Straße beim Überqueren fiel, der betet jetzt darum, dass er sich wieder zeigt.
|
 |
Stundenlanges Führen und unterschiedliche Tinkturen werden eingeflößt, der gute Rat ist teuer, wenn der Pferdeapfel langfristig ausbleibt. Alles würde ein jeder Reiter geben, damit langfristig sichergestellt ist, dass bei seinem Pferd die Verdauung reibungslos funktioniert...
 Wie verläuft das "Mistproblem" in der freien Natur? Ein Blick in die Historie der Pferde erschließt Hintergründe, die das Verständnis für die Sache an sich erleichtern. So mancher hat sich vor Anschaffung eines eigenen Pferdes keinerlei Gedanken
|