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Als ich letztens in den Stall kam und an den Boxen entlangschlen- derte, traf mich fast der Schlag. Aus der Box, in der noch letzte Woche eine wunderschöne Hafidame mir ellenlanger, welliger Mähne und ebensolchem Schopf stand, blickte mich ein völlig anders Pferd an.
Dachte ich... denn bei genauerem Hinschauen stellte ich fest, dass es immer noch die Hafidame war - nur die Mähne war bis zur Unkenntlichkeit gekürzt worden.In diesem Augenblick tippte mir die Besitzerin auf die Schulter und verkündete mit einem gewissen Stolz: "Schick, nicht? Jetzt hat sie endlich eine ordentliche Frisur!"
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Fassungslos starrte ich auf den Prinz-Eisenherz-Schopf (kurz und gerade) und das, was wohl so etwas wie eine kurz verzogene Mähne sein sollte. Über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten aber Gott sei Dank gucken Pferde eher selten in einen Spiegel.

Pferdemähnen sind dick und üppig, andere fein und seidig und wieder andere eher zottelig und ungleichmäßig. Mancher Besitzer lässt einfach wachsen, der andere pflegt, schneidet und verzieht mit Hingabe, um sein Pferd optisch von der besten Seite zu zeigen.
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Sicher gibt es Wichtigeres als das Aussehen eines Pferdes - aber mit ein paar Tipps kann man den "Prinz-Eisenherz-Look" vermeiden und dem Pferd trotzdem zu einer ordentlichen Frisur verhelfen. Mit einer möglich breiten Bürste (ich habe für mein Pferd seit Jahren eine hochwertige Friseurbürste) lassen sich Mähne und Schweif wunderbar durchbürsten. Das ist Voraussetzung für den richtigen Schnitt.
Die Mähne auf eine Seite kämmen und die gewünschte Länge bestimmen. Zumindest die ausgedünnten Spitzen sollte man regelmäßig kürzen. Wenn es etwas kürzer sein soll, immer mit etwas Abstand das Gesamtbild im Auge behalten. Um die Rundung des Halses zu betonen sollte die Haarlinie leicht
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