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Am 03. Oktober zog es uns nach Marbach in die Arena der besonderen Pferde. Auf einer Hochfläche der Schwäbischen Alb, landschaftlich anspruchsvoll gelegen, bietet das Haupt- und Landgestüt in Marbach eine hervorragende Kulisse und viel Platz für ein besonderes Event, das an zwei Wochenenden ca. 30.000 Besucher in den Bann zog.
Als Hauptgestüt stehen in Marbach zwei eigene Stutenherden mit 20 Vollblutaraber- und 40 Warmblutstuten. Zuchthengste aus den Rassen Deutsches Reitpferd, Vollblutaraber und dem vom Aussterben bedrohten Schwarzwälder Kaltblut agieren als Beschäler vor Ort. Ein weiterer Gestütshof findet sich in St. Johann.
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Der dritte Gestütshof Offenhausen beherbergt die EU-Besamungsstation mit internationaler Anerkennung. Die begehrten Spitzenhengste Marbachs haben hier eine fachkundige Unterkunft gefunden. Jährlich werden hier ca. 80 Pferde auf ihre Reiteigenschaften und den guten Charakter hin überprüft - als staatlich anerkannte Prüfanstalt für Hengste und Stuten hat sich Offenhausen einen Namen gemacht.
 Mit tausend Hektar landwirtschaftlicher Nutzfläche bietet es eine Futtergrundlage für rund 520 Vierbeiner. Doch Marbach bietet noch viel
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mehr: Ideale Bedingungen zur Aufzucht finden Pensionsfohlen und gestütseigener Nachwuchs. In einem Herdenverband finden die Tiere hervorragende und vor allem artgerechte Möglichkeiten, erwachsen zu werden.
Wenn ein Pferd in die Jahre gekommen ist und nicht mehr zum reiterlichen oder sonstigen Einsatz kommt, darf es im Vorwerk Schafhaus seinen wohlverdienten Lebensabend genießen. Nicht nur die Hengstparade führt Tausende Besucher nach Marbach: Die Reitpferdeauktion und die Hengstvorstellung im Frühjahr sind ebenso gut besucht.
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