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  TOVERO-MAGAZIN Ausgabe 2009-11 AUSGABE
2009-11


INHALT

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Das feine Reiterleben - oder Pferdehaltung im November
// Christa Schütt

Zufriedene Pferde nach einer Stunde Arbeit
Es ist November, richtig griesegrauer November. So ein Wetter, bei dem man sich fragt, warum man seine Pferde eigentlich nicht in einem schönen trockenen Stall untergebracht hat. Und in Gedanken höre ich die Freunde, die mich im Sommer bei strahlendem Sonnenschein besuchten: "Du hast es gut mit deinem Pferden. So ein feines Leben hätten wir auch gern."

'Feines Leben', oh ja! Die ganze Nacht über hat es geregnet, überall stehen Pfützen. Jetzt hängt nur noach ein feuchter Schleier zwischen Himmel und Erde, aber auch der ist unangenehm genug. Für diese Mischung aus Regen und Nebel gibt es nie die passende Kleidung. In Regenzeug schwitzt man

sich halbtot, und ohne wird man mit der Zeit nass bis auf die Haut.

Ich hasse dieses Wetter. Und damit bin ich nicht allein. Mein Hund steckt die Nase vor die Tür und wirft mir einen vorwurfsvollen Blick zu. Ob ich wirklich da raus will, fragt er. Ich will nicht, aber ich muss. Die Pferde warten wie alle Tage auf ihr Morgenfutter.
Als ich mich in Regenzeug und Gummistiefel zwänge, seufzt mein vierbeiniger ständiger Begleiter tief und ergeben auf.

Denn allein gehen lassen mag er mich auch nicht. Missmutig, aber treu, tappt er hinter mir her, als ich losfahre.

Schon nach fünfhundert Metern bin ich am kochen. Dieses verflixte Gummizeug wirkt wie eine Sauna. Aber wenigstens bleibe ich trocken, bis ich am Stall bin.

Die Pferde warten mit langen Hälsen, die so weit es nur geht, über der Tür vom Auslauf hängen. Der Chef wiehert fordernd. Ich soll mich gefälligst beeilen. Einer tritt ungeduldig gegen die Wand und die Jüngste versucht sich im Klettern. Die Vorderhufe erreichen fast das obere Querholz.

Es bleibt mir gar nichts anderes übrig, als meine Schritte zu beschleunigen, was auf dem rutschigen Boden des Weide gar nicht so einfach ist. Kaum ist das Tor auf,

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Nr.4, Stallbau