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Auf nach Island! Hab ich mir immer schon gedacht, seitdem ich damals als Kind die Serie "Nonni und Manni" gesehen habe. Lange Zeit ist nichts draus geworden, aber diesen Sommer hatte ich Glück und bekam die Chance, auf einem Reiterhof zu arbeiten. Was genau ich in Island zu erwarten hatte war mir nicht so ganz klar.
Ich habe den Großteil meines bisherigen Lebens im schönen Bayerischen Wald verbracht. Würde ich die Bäume vermissen? Und wie ist das mit den Islandpferden (niemals Island- Pony sagen, wenn Isländer dabei sind!!)? Mir wurde gesagt, dass man von ihnen "verzaubert" würde. Zumindest soll's da schon solche Fälle gegeben haben.
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Ich habe zuhause eine Hannoveranerstute, ältere Dame schon, und hatte noch nie mit Islandpferden zu tun. Alles also Neuland für mich und recht aufregend. Mitte Juli, Winterklamotten im Gepäck aber keinen rechten Plan, erreichte ich Lýsuhóll, die Farm von Jóhanna und Agnar, wo ich die Hauptsaison über beim Pferdeverleih mitarbeiten sollte (www.lysuholl.is).

Die Sonne hatte sich den ganzen Tag kaum vom Fleck bewegt, wie festgeschraubt strahlte sie vom wolkenlosen Himmel. Lýsuhóll liegt im
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Westen Islands, auf der Halbinsel Snæfellsnes. Viele sagen, dort ist Island am schönsten. Ich war jedenfalls völlig hingerissen.
Hinter der Farm ragt - neben vielen anderen- ein pyramidenförmiger Geröllberg in den Himmel, der Hausberg sozusagen, davor erstrecken sich moosbewachsene Lavafelder, Wiesen und Weiden bis zum Meer. Der magische Gletscher Snæfellsjökull, von dem es heißt, dass man immer wieder zu ihm zurückkehren wird, hat man ihn einmal erblickt, hatte seine Wolkenmütze abgenommen und ließ sein weißes Haupt über die Landschaft leuchten.
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