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Ponys zu beschäftigen ist ein "Rund- um-die -Uhr" Job. Vor allem wenn sie zu klein sind um noch geritten zu werden. Eine Alternative ist dann natürlich das Fahren, aber dies wird einem cleveren Pony mit der Zeit sicherlich auch langweilig.
Immer mehr Ponybesitzer haben aber ein neues Betätigungsfeld für sich und ihre Ponys entdeckt - Zirkuslektionen. Es ist erstaunlich zu welchen Höchstleistungen hierbei manche Ponys fähig sind - und vor allem welch immensen Eifer sie beim Einstudieren dieser Lektionen entwickeln.
In den Kursen von Karin Tillisch ist jedes Pferd
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willkommen - ob 50 cm Miniature oder 2 Meter Shire Horse. Doch auch ihr haben es die Kleinsten sehr angetan. "Ich staune immer wieder, wie schnell Ponys lernen, so die Tricktrainerin. "Wenn man auf sie etwas eingeht und sie vor allem als vollwertige Pferde ernst nimmt und ihnen alles in Ruhe erklärt sind sie meist begeistert mit dabei"
 Keine Strafe, sondern positive Verstärkung, das ist das Geheimnis von Karin Tillischs Methode. "Körperliche Strafe zeigt nur dass der Mensch irgendwo im Vorfeld versagt hat", so die Trainerin. "Und gerade bei Ponys sieht man ja oft wie sie auf körperliche Züchtigung reagieren - sie werden stur oder wehren sich mit allem was sie aufbieten können. Eine harmonische Partnerschaft ist
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das nicht!"
Auch im Titel ihres neuen Buches "Harmonie Pferd und Mensch - neue Wege zur vertrauensvollen Partnerschaft" erkennt man schon, worauf es Karin Tillisch ankommt. Sie selbst hat durch das Einstudieren von Zirkuslektionen ihr Tiger Horse "Shadow" vom Problempferd zum kooperativen Freizeitpartner und Showstar gemacht.
"Härte und Gewalt brachten bei ihm überhaupt nichts - im Gegenteil. Er wusste, dass er stärker ist und je mehr Druck ich ihm machte, umso mehr setze er sich zur Wehr" erinnert Karin sich "Das artete manchmal in wirklich gefährliche Situationen aus. Also begann ich noch mal ganz von vorne, behandelte ihn mit dem Respekt, den man jedem Lebewesen
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