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Kurz vor sieben Uhr - ich sitze gerade beim Frühstück - klingelt das Telefon. Das ist um diese Jahreszeit nicht Ungewöhnliches. Wie erwartet ist es mein Bauer, der wieder einmal meine Hilfe benötigt: "Du musst nachhher mal ´bisschen Heu abladen."
Wird gemacht, aber erst kommen sind natürlich unsere eigenen Pferde dran. Sie warten auf den täglichen Weidegang, und kaum haben sie mich und den Hund erkannt, treiben sie mich lauthals zur Eile. Sie sind ja soooo verhungert! Und genau so stürzen sie sich auf das Gras, nachdem das Tor zur Weide einmal offen ist. Für die nächsten Stunden kommen sie höchstens zum Trinken herein. Erst wenn es richtig
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heiß ist, oder die Bremsen sie zu sehr plagen, suchen sie wieder die schützenden Offenställe auf.
Die Ställe sehen fürchterlich aus. Die Äpfel sind gleichmäßig über die gesamte befestigte Fläche verteilt und auseinander getreten. Und reingepinkelt haben sie auch, jedenfalls die, denen es egal was sie unter den Hufen haben. Dabei heißt es doch immer, Pferde urinieren nicht auf Steine!
 Zum Ausgleich ist der Auslauf fast sauber. Die Nacht muss sehr schwül gewesen sein, sonst hätten sie sie mehr draußen aufgehalten. Wieder zuhause gibt es ein schnelles zweites Frühstück, dann steige ich in die ältesten
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Klamotten und weiter geht es zur nächsten 'Arbeitsstelle'. Die Hänger mit dem Heu warten.
Sechs randvolle Hänger stehen auf dem Hof, zwei davon gepackt, die anderen 'nur' mit der Schleuderpresse voll geschmissen. Und das Thermometer klettert schon über 20 Grad. Na, Mahlzeit! Auf dem Heuboden ist es wie in einer Sauna. Wie haben in den vergangenen Tagen schon etliche Hänger ab geladen und nähern uns beim Packen langsam dem Dach.
Je höher wir kommen, desto mehr gerate ich in Schweiß. Aber Hänger auf Hänger wird leer. Die bereit stehenden Wasserflaschen auch. Zu meiner Erleichterung sind wir an diesem Tag genug Leute. So dauert es nur eine halbe Stunde, bis ein Hänger abgeladen
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