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Eine außergewöhnliche E-Mail aus Österreich veränderte im Jahr 2009 meine Pläne und das habe ich bis heute nicht bereut. Christine schrieb mir, ob ich sie nicht nach Portugal begleiten möchte und ob sie mir die herrlichen Lusitanos noch ein bisschen näher bringen könnte.
Verlockend klang diese Idee - viele Jahre zuvor hatte ich zwei Jahre mit einem Enkel von Nuno Oliveira verbracht und die Lusitanos in der täglichen Arbeit in Deutschland kennen gelernt. Doch von dem besonderen Land ganz am westlichen Rand von Europa wusste ich im Nachhinein noch recht wenig… Das wollte ich nun endlich nachholen.
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Bei drückender Schwüle und 29 Grad Außentemperatur ging es über die A 8 nach München zum Flughafen. Die Fluggesellschaft TAP war der Lufthansa zugeordnet und freundliche Mitarbeiter nahmen mein Gepäck entgegen. 3 Stunden Flug später und mit einer Uhrzeit, die knapp eine Stunde zurückgestellt wurde, flogen wir über Lissabon und genossen bei bester Sicht einen großzügigen Blick auf die Hauptstadt Portugals.
Eine sanfte Brise erwartete uns - vier österreichische Landsleute und mich - nach Aussteigen aus unserem Flieger. "Bom dia" war die Begrüßung im Tranferbus - guten Tag!
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 Am Flughafengelände saß bereits Helga Auerbach in einem Café, die sich liebevoll in den letzten Wochen mit der genauen Reiseplanung beschäftigt hatte - nichts war ihrem wachen Auge entgangen. Mit einem Mietwagen ging es zu unserer Unterkunft, den Appartements des Lusitanozüchters Paulo Fernandez Pecnon in Escaroupim.
Eine kalte Brotzeit wurde vor Ort vorbereitet mit typischen portugiesischen Spezialitäten und einem passenden Chardonnay. Nicht nur die Wurst in Portugal weist einen sehr herzhaften Geschmack auf, auch der Käse ist nicht zu verachten und findet so
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