|
Mit 33 Herzensqualitäten vom Starnberger See an den Bodensee
Was passiert, wenn Philosophen ohne Reiterfahrung dem Wesen Pferd begegnen? Eine Begegnung der dritten Art, sagt jetzt sicher mancher Reiter amüsiert bis lakonisch. Nina Fischer, Tochter des Wanderrittmeisters Herbert Fischer, wagte im August 2008 ein außergewöhnliches Experiment.
Sie ging mit fast 30 Menschen und 6 Pferden auf die 200 km lange Reise vom Starnberger See an den Bodensee. 9 Tage lang führte sie die Reiter, die sich halbtäglich abwechselten. Wer nicht ritt, der reiste zu Fuß
|
 |
oder per Fahrrad - die Reiter waren allesamt Anfänger.

Vor vielen Jahren lernte ich Nina Fischer auf ganz besondere Art und Weise kennen. Damals ritt ich zum Test mit meiner Vollblutaraberstute "Ria del Rae" einen Teil der Strecke von Fulda bis zum Ziel des Windrosenrittes mit.
Damals musste ich viele Kilometer ohne Sattel reiten, um meine Stute zu schonen. Sie hatte die Wirkung eines Neoprensattelgurtes nicht wirklich gut überstanden… Nina begegnete uns mitten auf der Strecke - sie war auf dem selben Weg wie wir und
|
 |
ihr Vollblutaraberhengst "Elia" freute sich über die Gesellschaft meiner braunen Stute.
 Die Idee zum Liebesritt entstand 2007 in einem Seminar der Philosophin und Kulturanthropologin Dr. Christina Kessler im Seminarzentrum Zist in der Nähe vom Starnberger See. Dort nahmen 25 Interessierte über zwei Jahre hinweg an den neun Ausbildungsmodulen in der Kessler'schen Philosophie "Amo ergo sum - ich liebe, also bin ich" teil.
Nina Fischer und Regula Erazo unterhielten sich über Pferde, erstere passionierte Reiterin und zweite
|