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  TOVERO-MAGAZIN Ausgabe 2009-05 AUSGABE
2009-05


INHALT

Seite 2 von 2
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Christa Schütt: Der Mai ist gekommen ... die Pferde schlagen aus
// Christa Schütt

Auf dem Weg vom Weidetor zum Auslauf, auf den Treibwegen oder der so genannten 'Bahn', dem Grasweg, der zwischen innerem und äußerem Weidezaun von uns zum Reiten benutzt wird.

Kraftfutter bekommen jetzt nur noch die Pferde, die intensiv geritten werden und die ganz alten, wie unsere 'Oma Lindy'. Der alten Dame (sie ist 35) sind in den letzten Jahren mehrere Zähne ausgefallen, allein von Gras und Heu kann sie nicht mehr leben.

Für die anderen reicht das Gras als 'Erhaltungsfutter' allemal, solange man die Anzahl der

Weidestunden nach dem jeweiligen Grundbedarf der Pferde ausrichtet. Im Klartext heißt das: Ponys und erwachsene Pferde brauchen weniger, junge, heranwachsende, alte und arbeitende Pferde oder säugende Stuten brauchen mehr Weidezeit.

Ob die Stunden auf dem jungen Gras ausreichen, zuwenig oder zuviel sind, merkt man sehr schnell, wenn man seine Pferde täglich sieht. Wir kennen mittlerweile alle Variationen von 'gerade richtig' über 'vollschlank' bis hin zu fett.

Auf jeden Fall aber wird die 'Fressbremse' gezogen, wenn wohlmeinende Besucher fragen: "Wann fohlt sie denn?" und dabei auf Ray zeigen. Der ist nämlich ein Wallach!

 

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