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Es gibt Momente im Leben eines Pferdehalters, da fragt man sich verzweifelt, warum man als Hobby gerade das Reiten gewählt hat. Briefmarken sammeln wäre doch auch ganz nett.
Dabei sitzt man gemütlich im Trockenen, hat es warm, schaut hübsche bunte Bildchen an, hat keinen Stress, muss sich nicht mit den Einfällen und Eigenheiten eines Vierbeiners herumärgern und kann nebenbei noch Kaffee trinken.
Solche Gedanken kommen einem immer dann, wenn mal wieder gar nichts klappen will, wenn alles sich gegen einen verschworen hat: wenn ein Tor im unpassendsten
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Moment zusammenbricht, der Regen einem in den Kragen und der Matsch beinahe in die Gummistiefel läuft, die Zeit drängt und die Pferde gerade heute nicht daran denken, von der Weide in den Stall zurückzukehren.
 Oder wenn eine Reitstunde damit beginnt, dass man erst einmal eine dicke Dreckschicht aus dem Fell seines Lieblings kratzen muss, der Sattelgurt nicht mehr passt, weil das Gras zu gut anschlägt, und die Konzentration des lieben Rosses auf eben dieses Gras gerichtet ist.
Oder wenn plötzlich 'der Frühling ausbricht', und aus dem eigentlich geplanten
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gesitteten Galopp ein wildes Gehopse wird, das den Gedanken an vernünftiges Reiten im Keim erstickt.
Meistens folgt auf solche Situationen der große Frust. Ärger steigt auf und die Selbstbeherrschung gerät bedenklich ins Wanken. Manchmal verlässt sie einen auch ganz, und das ist schlecht!
 Die Pferde verstehen unsere 'Überreaktionen' nämlich nicht. Sie sind sich keiner Schuld bewusst und erschrecken bloß über unseren Ausbruch. Was die Lage nicht gerade verbessert.
Nach meiner Erfahrung gibt es in solchen Stresssituationen nur zwei Möglichkeiten: Entweder atmet man
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