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fingen Liebhaber dieser Pferde die letzten Exemplare ein, was sicherlich nicht ganz einfach gewesen sein dürfte. Eine neue Heimat fanden sie in Südpolen in der Gegend um Bilgoraj in dem Wildpark Zwierzyniec.
Im Privatbesitz der Familie des polnischen Grafen Zamojski waren sie somit in Sicherheit. Es handelte sich nach wie vor um reine Tarpane, obwohl sie bereits als Konijk bezeichnet wurden. Übersetzt aus der polnischen Sprache bedeutet das so viel wie "Pferdchen" und so wurden damals alle wildlebenden Pferde mit einem Stockmaß unter 140 cm benannt.
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Wirtschaftliche Not zerstreute die letzten reinen Tarpane in alle Winde. Nur knapp dreißig Jahre lebten sie im Schutze des gräflichen Reservats. Der sehr strenge Winter des Jahres 1806 erforderte eine Heugabe, die nicht mehr zu finanzieren war.
 Von der Regierung wurden sie als nutzlos angesehen und kurzerhand an die Bauern der Umgebung verschenkt. Gleichzeitig war dies das Ende der Reinzucht, denn die Bauern kreuzten lustig mit ihren Arbeitspferden drauf los.
Warum die heutigen Koniks ihren Vorfahren so ähnlich geblieben
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sind, verdanken wir dem Umstand der sehr einsamen und isolierten Lage des Gebietes um Bilgoray. Hochgezüchtete Arbeitspferde gab es nicht, dafür bodenständige und robuste Landpferde. Diese standen den Tarpanen nahe, denn die Bauern zähmten sich früher Wildpferde und setzten sie in der Landwirtschaft ein.
 Wie ging es weiter mit den grauen "Pferdchen"? Ohne Stall und Unterstand lebten sie ein robustes und relativ freies Leben. Weitere 100 Jahre blieben sie als ein ursprünglicher Pferdetyp fast unverändert erhalten. Erst Anfang des 20. Jahrhunderts entdeckten Forscher die Pferde mit den typischen Wildpferdeeigenschaften wie Aalstrich,
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