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Ganz in der Nähe meines geliebten Kabardiner-hengstes "Edil Ezop" entdeckte ich ein weiteres Kleinod dicht bei Regensburg gelegen. Im bayerischen Heimberg hat sich die Familie Hanke u.a. auf die Zucht und Ausbildung einer Pferderasse spezialisiert, die in vielen Kreisen der reiterlichen Bevölkerung noch weitgehend unbekannt ist.
Als ich erzählte, zu welchen Pferden ich fahren würde, erntete ich oft Unverständnis "Was gibt es bei Kolik zu fotografieren?" Klar - die Verwechslung mit den massiven Bauchschmerzen liegt auf der Hand, wenn der Begriff noch nicht geläufig ist. Nette Gespräche zur Erläuterung folgten und alle waren sehr gespannt
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auf die ersten Fotos, die ich von den Koniks aus dem Freistaat mitbringen würde.
Die Geschichte rund um die Konikpferde: Um etwas mehr über diese Pferde mit der Tarnfarbe zu erfahren, müssen wir weit zurückgreifen. Als Vorfahren der Koniks sind der Wald- und der Steppentarpan belegt. Den Waldpferden zugehörig waren sie kräftiger als die Steppenform des Wildpferdes und gegenüber ihren natürlichen Feinden Wolf und Bär auf Verteidigung ausgelegt.
Ursprünglich lebten diese Pferde in sumpfigen, ausgedehnten Wald- und
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Steppenlandschaften und waren mit ihrer grauen und in den Wintermonaten sehr hellen Fellfärbung hervorragend an die Umgebung angepasst. Noch heute verfärben sich viele Koniks im Winter exakt in diese Richtung und manche Besitzer wundern sich darüber.
Bis Ende des 18. Jahrhunderts lebten Tarpane wild in den sehr rar besiedelten Waldgebieten von Ostpolen, Litauen und Ostpreußen. Sie waren in ihrer Existenz bedroht, galten jedoch bis zum Jahre 1798 als jagdbares Wild.
 Dass die Tiere bis heute überlebten, ist einer sehr mutigen Einfang- und Rettungsaktion zu verdanken, die fünf vor zwölf stattfand. 1780
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